ÖVP-Petition für Erhalt des Bezirksgerichts Hermagor

RedaktionRedaktion

Nationalratsabgeordneter Gabriel Obernosterer (ÖVP) hat eine Petition zur Sicherung des Bezirksgerichts Hermagor im Parlament übergeben. Eine Schließung würde für die Bevölkerung unzumutbare Anfahrtswege bedeuten.

Gabriel Obernosterer (ÖVP) hat die Petition zur dauerhaften Sicherung des Gerichtsstandorts in Hermagor an den Zweiten Präsidenten des Nationalrates, Peter Haubner, übergeben. Der Nationalratsabgeordnete betonte bei der Übergabe, dass der eigenständige Standort erhalten bleiben müsse. Eine Schließung hätte für die Bevölkerung unzumutbar lange Pendelstrecken zur Folge. Die Kärntner ÖVP unter Landesparteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber setzt sich auf allen Ebenen für den Erhalt ein.

Das Gericht in Hermagor sichert den Bewohnern des Gail-, Gitsch- und Lesachtals einen direkten und niederschwelligen Zugang zur Justiz. Bei einer Schließung müssten Betroffene Anfahrtswege von bis zu 1 Stunde und 40 Minuten mit dem Auto oder fast 4 Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum nächsten Gericht in Villach in Kauf nehmen. Besonders für ältere Menschen, Familien oder Personen mit eingeschränkter Mobilität wäre dies eine unzumutbare Belastung. Der Verlust des Gerichts wäre zudem ein schwerer Schlag für den durch seine geografische Lage bereits herausgeforderten Bezirk.

Der Abgeordnete aus dem Lesachtal unterstrich die Bedeutung des Gerichts für die Region. „Wir setzen uns mit voller Kraft für den Standorterhalt ein, denn Bürgernähe ist ein wesentlicher Bestandteil eines funktionierenden Rechtsstaats“, so Obernosterer. Reformen dürften nicht auf Kosten des ländlichen Raumes gehen.

Quelle: OTS

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