ORF-Beitragsservice mahnt pünktlich zahlende Pensionistin

Eine 76-jährige Pensionistin aus Sieghartskirchen wird trotz pünktlicher Zahlungen vom ORF-Beitragsservice mit Mahngebühren und Pfändungsandrohungen konfrontiert. FPÖ-Bundesrat Andreas Spanring kritisiert das Vorgehen als „unerträgliche Schikane“.
Eine schwer kranke Frau aus Sieghartskirchen in Niederösterreich hat sich hilfesuchend an FPÖ-Bundesrat Andreas Spanring gewandt. Die 76-Jährige überweist den ORF-Beitrag nachweislich jeden Monat am Ersten im Voraus, erhält aber dennoch Mahngebühren, Anwaltsschreiben und Pfändungsandrohungen. Der Grund: Sie zahlt monatlich statt zweimonatlich und möchte weder für zwei Monate im Voraus bezahlen noch eine Einzugsermächtigung erteilen.
„Diese Frau verweigert keinen einzigen Cent. Sie bezahlt lückenlos, pünktlich und im Voraus. Trotzdem behandelt man sie wie eine säumige Schuldnerin“, kritisiert Spanring. Das ORF-Beitragsservice konstruiere einen Zahlungsrückstand, obwohl das Geld vollständig und pünktlich einlange.
Kritik an Zwangsfinanzierung
Der freiheitliche Bundesrat sieht in dem Fall ein Beispiel dafür, wie weit sich das zwangsfinanzierte ORF-System von den Bürgern entfernt habe. Laut Rechnungshof stiegen die Aufwendungen der ORF-Beitrags Service GmbH im Jahr 2024 auf 45,48 Millionen Euro. Rund 350 Mitarbeiter seien offenbar damit beschäftigt, Beitragszahler zu verwalten.
„Millionen werden für einen aufgeblähten Einhebungsapparat ausgegeben, der zahlende Bürger mit Drohbriefen verfolgt“, so Spanring. Gleichzeitig würden alle Haushalte gezwungen, den ORF zu finanzieren – unabhängig davon, ob sie dessen Programm überhaupt konsumieren wollten.
Ankündigung politischer Konsequenzen
Spanring kündigte an, die Pensionistin nicht alleine zu lassen. „Eine Frau, die ihre Beiträge pünktlich bezahlt, bis hin zur Pfändungsandrohung zu verfolgen, ist eine absolute Sauerei“, erklärte er. Ein Apparat mit mehr als 300 Mitarbeitern und externen Kräften, der jährlich fast 50 Millionen Euro verschlinge, dürfe nicht dazu dienen, Landsleute zu sekkieren.
Die Schikane müsse sofort beendet werden. „Spätestens, wenn wir Freiheitliche wieder Regierungsverantwortung tragen, wird dieser ganze Spuk ein Ende haben“, so der FPÖ-Bundesrat abschließend.
Quelle: OTS
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