ORF berichtet live aus Grönland: Arktis-Schwerpunkt

Der ORF sendet im Juli eine Woche lang aus der Arktis. Ein Reporterteam begleitet österreichische Forschende an der Grazer Sermilik-Station in Ostgrönland und zeigt den Alltag der Klimaforschung am Rande des Inlandseisschilds.
Der ORF widmet der Arktis im Juli 2026 einen umfassenden multimedialen Schwerpunkt. ORF-Redakteur Paul Sihorsch und Kameramann Manuel Etzlstorfer reisen nach Grönland, um ein Forschungsteam bei seiner Arbeit zu begleiten. Ausgangspunkt ist die Sermilik-Station der Universität Graz in Ostgrönland, die sich am Rande des grönländischen Inlandseisschilds befindet.
Die kürzlich fertiggestellte Forschungsstation erlebt heuer ihren ersten intensiven Forschungssommer. Wissenschafterinnen und Wissenschafter führen dort Gletscher-, Atmosphären- und Eisbergforschung durch. Die Klimaerwärmung verbindet die unterschiedlichen Projekte im Hohen Norden. Das ORF-Team will zeigen, wie Forschung in der Arktis funktioniert, wie das Leben auf einer Station abläuft und welche Veränderungen Grönland durchmacht.
Berichterstattung ab 20. Juli
Ab 20. Juli können Zuschauerinnen und Zuschauer eine Woche lang am Stationsalltag teilhaben. Die Wissenschaftsredaktion bringt Eindrücke aus der Polarregion in Radio, TV und online. „Guten Morgen Österreich“ und „Aktuell nach eins“ zeigen Beiträge und Live-Einstiege, die hinter die Kulissen der Feldforschung blicken. Die Informationssendungen des ORF beleuchten aktuelle Entwicklungen in der Arktis und deren Zusammenhang mit der Klimaerwärmung.
Auf science.ORF.at gibt es vertiefende Informationen über den Forschungssommer der Arktisstation. Der YouTube-Kanal der „Zeit im Bild“ richtet sich mit eigenen Inhalten an jüngere Zielgruppen. Online-Diskussionen und Reportagen ergänzen das Angebot.
Ö1-Thementag als Höhepunkt
Den Höhepunkt des Schwerpunkts bildet am 23. Juli der Ö1-Thementag „Ö1 in der Arktis“. Das Programm spiegelt die interdisziplinäre Arbeit im Hohen Norden wider und reicht von Musik mit Klängen aus der Arktis bis zu geopolitischen Fragen. In „Punkt eins“ werden Fragen direkt aus der Arktis beantwortet, das „Radiokolleg“ beleuchtet das Thema bereits ab Montag umfassend.
Auch das TV-Format „Mayrs Magazin“ widmet sich dem Hohen Norden. Spektakuläre Bilder und vertiefende Interviews mit heimischen Forschenden beschließen den multimedialen Schwerpunkt aus der Arktis.
Die Arktis ist zuletzt verstärkt in den Fokus gerückt. Im Jänner hatte US-Präsident Donald Trump erneut Ansprüche auf Grönland erhoben. Während das schmelzende Eis die Wissenschaft beschäftigt, richtet der weltweite Hunger nach Rohstoffen den Blick von Politik und Wirtschaft zunehmend auf die Polarregion.
Quelle: OTS
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