ORF-„Thema“ widmet sich Leihmutterschaft und Care Leavern

Christoph Feurstein präsentiert am Montag, 27. Juli 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 vier Beiträge. Die Sendung beleuchtet unter anderem ein Kärntner Paar, das mit Hilfe einer Leihmutter in den USA Eltern wurde, sowie junge Menschen, die nach der Volljährigkeit aus staatlicher Betreuung entlassen werden.
Christoph Feurstein moderiert die Sendung „Thema“ am kommenden Montag in ORF 2 und auf ORF ON. Die Ausgabe umfasst vier Reportagen zu gesellschaftlich relevanten Themen.
Nierenspende als Liebesbeweis
Wolfgang Konrad aus Söding bei Graz erhielt im Vorjahr eine lebensrettende Nierenspende von seiner Frau Maria. Nach 38 Jahren Ehe sei jeder gemeinsame Tag kostbarer geworden, berichten die beiden. Anne-Maria Neubauer porträtiert das Paar für die Sendung.
Kärntner Paar spricht über Leihmutterschaft
Sonja Appelt und Matthias Gerss aus Kärnten nahmen vor 16 Jahren die Dienste einer Leihmutter in den USA in Anspruch. Eine Schwangerschaft war für Appelt aus medizinischen Gründen nicht möglich gewesen.
Während manche Paare diese Möglichkeit als Chance sehen, warnen Kritiker vor einer möglichen Ausbeutung von Leihmüttern. Die Reportage von Laura Mlakar und Savanka Schwarz zeigt, wie das Paar heute auf seine Entscheidung zurückblickt und wie die Kinder mit ihrer besonderen Entstehungsgeschichte umgehen.
Nachfrage zu Bruno Heiner
Vor eineinhalb Jahren berichtete „Thema“ über Bruno Heiner. Der heute neunjährige Bub leidet an Duchenne-Muskeldystrophie, einer unheilbaren Muskelerkrankung. Die seltene Erbkrankheit führt zum Verlust der Gehfähigkeit und später zur Atemlähmung. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 30 Jahren.
Die Familie versuchte damals, vier Millionen Euro an Spenden zu sammeln, um eine umstrittene Gentherapie zu finanzieren, die nur in wenigen Ländern zugelassen ist. Oliver Rubenthaler hat Bruno und seine Familie erneut besucht und fragt nach, was aus der damaligen Hoffnung geworden ist.
Care Leaver ohne Unterstützung
Jessica wurde im Alter von sieben Jahren wegen Gefahr im Verzug aus ihrer Familie geholt und in ein Kinder- und Jugendheim in Kärnten gebracht. Nach ihrem 18. Geburtstag teilte ihr die Betreuungseinrichtung mit, dass sie nicht mehr zuständig sei.
Wenn Jugendliche wie Jessica volljährig werden, endet in der Regel die staatliche Betreuung. Die sogenannten Care Leaver müssen sich dann allein um Job, Wohnung und Zukunft kümmern. Eva Kordesch hat für die Sendung zwei ehemalige Care Leaver getroffen und eine neu gegründete Anlaufstelle in Graz besucht.
Quelle: OTS
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