ORF zeigt sieben Naturdokus über die Alpen

Pia Prodinger
Alpenlandschaft im Sommer mit Fluss, Wald, Bergen und Tieren wie Steinböcken, Hirschen und Wölfen
© Mit KI (Gemini) generiert

Ab 14. Juli präsentiert der ORF die „Universum“-Sommerreihe „Wunderwelt der Alpen“. Sieben österreichische Naturdokumentationen über das Tote Gebirge, die Zillertaler Alpen, den Tagliamento und weitere alpine Regionen werden dienstags um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON ausgestrahlt.

Die „Universum“-Sommerreihe widmet sich heuer den alpinen Naturlandschaften. In sieben Folgen werden verschiedene Regionen porträtiert – vom Toten Gebirge über die Zillertaler Alpen bis zu den heimischen Nationalparks. Alle Produktionen stammen von österreichischen Filmemachern. Den Beginn macht am 14. Juli der Film „Das Tote Gebirge – Wunderwelt des Lebens“ von Franz Hafner.

Totes Gebirge und Zillertaler Alpen

Das Tote Gebirge an der Grenze zwischen Steiermark und Oberösterreich ist mit über 1.000 Quadratkilometern das größte Karstplateau Mitteleuropas. Der Gebirgsstock ragt auf mehr als 2.500 Meter Höhe und ist geprägt von unterirdischen Wasserläufen und Höhlen. Trotz der kargen Oberfläche beherbergt die Region einen artenreichen Lebensraum. Zu sehen sind unter anderem Luchse, Rothirsche, Steinadler und die Fischwanderung der Seelauben.

Am 21. Juli folgt eine Dokumentation über die Zillertaler Alpen mit Hermann Maier. Der ehemalige Skirennläufer begleitet die Auswilderung von Steinböcken, erforscht Eishöhlen und besteigt gemeinsam mit Hochalpinist Peter Habeler den 3.476 Meter hohen Olperer. Der Film von Andrea Albrecht thematisiert auch die Auswirkungen des Klimawandels auf Permafrostböden.

Tagliamento und Alpenvorland

Der Tagliamento im Nordosten Italiens ist der letzte unregulierte Fluss der Zentralalpen. Er fließt von den alpinen Tälern bis zur Adria und transportiert den Sand, der die Strände prägt. Entlang seiner Ufer leben Wölfe, Luchse und Schakale. Die Dokumentation von Guiseppe Buccarelli wird am 28. Juli gezeigt.

Das Alpenvorland steht am 4. August im Mittelpunkt. Die Region zwischen Seen, Mooren und Bergen zählt zu den artenreichsten Europas. Patrick Centurioni zeigt in seinem Film Hirsche, Käuze, Spechtmeisen sowie Eichelhäher und Eichhörnchen in ihrer natürlichen Umgebung.

Alpenseen, Südtirol und Nationalparks

Am 11. August führt Jan Haft in die Unterwasserwelten der Alpenseen. Vom Altausseer See über den Traunsee bis zum Bodensee werden Tiefen gezeigt, in denen Hechte, Quappen und andere Arten leben. Versunkene Schiffe und uralte Felsformationen gehören zu den Besonderheiten.

Südtirol wird am 18. August porträtiert. Rolando Menardi dokumentiert die Artenvielfalt zwischen Felswänden und fruchtbaren Tälern. Zirbelkiefern, Torfmoore mit fleischfressenden Pflanzen, Gämsen, Steinadler und seltene Schmetterlinge prägen das Ökosystem.

Den Abschluss bildet am 25. August ein Film von Heinz Leger über die österreichischen Nationalparks. Von den Hohen Tauern bis zu den Donauauen werden Schutzgebiete gezeigt, die unter Druck durch Klimawandel, Trockenheit und Besucherströme stehen. Ranger und Forscherinnen arbeiten an der Erhaltung bedrohter Lebensräume und der Wiederansiedelung von Arten wie Wildkatze, Kranich, Steinbock und Bartgeier.

Quelle: OTS

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