Ortsdurchfahrt St. Gotthard nach Sanierung fertiggestellt

Die Landesstraße L 5242 in St. Gotthard im Gemeindegebiet Texingtal wurde saniert und verkehrssicherer ausgebaut. Die Arbeiten umfassten einen neuen Gehsteig und die Erneuerung der Fahrbahndecke auf 1,2 Kilometern Länge.
Am 9. September 2026 wurde die Sanierung der Ortsdurchfahrt von St. Gotthard offiziell abgeschlossen. Landtagsabgeordneter Richard Punz nahm in Vertretung von LH-Stellvertreter Udo Landbauer die Fertigstellung vor. Anwesend waren auch Bürgermeister DI Günther Pfeiffer von der Gemeinde Texingtal sowie der stellvertretende Leiter der NÖ Straßenbauabteilung St. Pölten, DI Andreas Deibler-Labner.
Gründe für die Sanierung
Die Fahrbahn entsprach nicht mehr den aktuellen Verkehrserfordernissen. Grabungen für die Verlegung von LWL-Leitungen und das technische Lebensende der bituminösen Schichten hatten die Straße in Mitleidenschaft gezogen. Zudem fehlte im Ortsgebiet bisher ein durchgehender, eigenständiger Gehsteig.
Der NÖ Straßendienst und die Gemeinde Texingtal beschlossen daher, die Ortsdurchfahrt neu zu gestalten.
Umfang der Bauarbeiten
Mitte Mai 2026 starteten die Arbeiten an dem Projekt, das sich über eine Gesamtlänge von rund 1,2 Kilometern erstreckt. Zunächst wurde der Regenwasserkanal im Ortsbereich teilweise saniert.
Anschließend entstand ein 1,5 Meter breiter und rund 200 Meter langer Gehsteig im Bereich des Friedhofes. Von Texing kommend verläuft dieser vor dem Friedhof an der Westseite und danach an der Ostseite der Landesstraße. Zusätzlich wurden Hochbordseiten saniert und neue Abstellflächen angelegt.
An der Fahrbahn wurden vor dem nördlichen und nach dem südlichen Ortsende die Trag- und Deckschicht erneuert. Im Ortsgebiet selbst wurde lediglich die Deckschichte ausgetauscht.
Die Asphaltierungsarbeiten erfolgten im August 2026 innerhalb von fünf Tagen unter Vollsperre mit einer innerörtlichen Umleitung. Die Straßenmeisterei Mank führte die Arbeiten in zwei Abschnitten gemeinsam mit Bau- und Lieferfirmen durch.
Kosten des Projekts
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 360.000 Euro. Davon trägt das Land Niederösterreich rund 300.000 Euro, die Gemeinde Texingtal rund 60.000 Euro.
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