Ossiach: Zwei Quellen wegen Verunreinigung abgeschaltet

Mona HopfingerMona Hopfinger
Glas mit Wasser und Lichtreflexionen auf Holztisch
© Mery Stockera / Pexels (Symbolbild)

In Ossiach bleiben die Vorsichtsmaßnahmen zur Trinkwasserversorgung aufrecht. Zwei von 17 Quellen wurden vom Netz genommen, der Hochbehälter Rappitsch wird am Dienstag erneut gereinigt.

Die Probleme mit der Trinkwasserversorgung in Ossiach dauern an. Nach umfangreichen Kontrollen und Reinigungsarbeiten wurden zwei der insgesamt 17 Quellen vom Versorgungsnetz genommen, da sie weiterhin verunreinigte Werte aufweisen. Diese beiden Quellen speisen derzeit nicht mehr in die Trinkwasserversorgung ein.

Seit Bekanntwerden der erhöhten Werte wurden alle Hochbehälter gespült und gründlich gereinigt. Sämtliche Quellen der Wasserversorgung wurden überprüft. Auch die gesamten Quellschutzgebiete wurden kontrolliert und abgegangen, um mögliche Ursachen für die Verunreinigung festzustellen.

Als weitere Maßnahme wird am Dienstag, 6. Oktober, auch der Hochbehälter Rappitsch nochmals gereinigt, um bestmögliche Voraussetzungen für die weiteren Kontrollen und Beprobungen zu schaffen.

Labortests dauern mehrere Tage

Eine Kontrolle des Trinkwassers kann nicht unmittelbar nach jeder Reinigung oder gesetzten Maßnahme erfolgen. Nach den jeweiligen Arbeiten ist eine angemessene Wartezeit nötig, ehe eine neuerliche Beprobung aussagekräftig ist. Zusätzlich dauert die Laborauswertung jeder einzelnen Probe etwa drei bis vier Tage. Von der gesetzten Maßnahme über die erneute Probenahme bis zum belastbaren Ergebnis vergehen somit zwangsläufig mehrere Tage. So groß der Wunsch nach rascher Klarheit auch sein mag, verlässliche Resultate brauchen ihre Zeit.

Vorsichtsmaßnahmen bleiben aufrecht

Solange die erforderlichen Untersuchungsergebnisse nicht vollständig vorliegen und die zuständige Bezirkshauptmannschaft keine Freigabe erteilt hat, kann keine Entwarnung gegeben werden.

Bürgermeister Gernot Prinz dankte der Bevölkerung für Geduld und Verständnis sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit den bisherigen Maßnahmen. Besonderer Dank gelte Wassermeister Christian Dörfler, der gemeinsam mit den Mitarbeitern in den vergangenen Tagen mit großem persönlichen Einsatz, Fachwissen und vielen zusätzlichen Arbeitsstunden an der Aufarbeitung und Behebung der Situation arbeite.

Sobald neue Untersuchungsergebnisse vorliegen beziehungsweise eine Freigabe durch die zuständigen Behörden erfolgt, wird die Bevölkerung umgehend informiert.

Quelle: https://www.ossiach.gv.at/Update_Trinkwasserversorgung

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