Parkplatz-Chaos in Ossiach sorgt für Ärger

Pia ProdingerPia Prodinger
Parkschild mit Fragezeichen und Strafzettel mit Euro-Münzen auf Parkplatz
© Mit KI (Gemini) generiert

In der Kärntner Gemeinde Ossiach führen unterschiedliche Parkregeln auf engem Raum immer wieder zu Problemen. Besonders zwei Stellen im Ortszentrum sorgen bei Gästen für Verwirrung und teure Strafzettel, so der ORF.

Zwei Bereiche im Zentrum von Ossiach bereiten Besuchern regelmäßig Schwierigkeiten beim Parken. Auf dem Parkplatz beim Gemeindeamt herrschen auf wenigen Metern zwei verschiedene Regelungen: In einem Teil können Autofahrer mit Parkscheibe bis zu zwei Stunden gebührenfrei parken. Auf dem übrigen Areal wird hingegen bereits nach 30 Minuten ein kostenpflichtiges Parkticket fällig.

Ein Urlauber aus Oberösterreich meldete sich beim ORF Kärnten, nachdem er eine Strafe erhalten hatte. Er hatte sein Fahrzeug vor der Gratiszone abgestellt, nicht innerhalb. Die Unterscheidung sei für ihn nicht klar ersichtlich gewesen, er fühle sich deshalb getäuscht.

Gemeinde sieht Schilder als ausreichend an

Bürgermeister Gernot Prinz (FPÖ) sieht keinen Handlungsbedarf bei der Beschilderung. „Es ist natürlich immer so: Ein Kunde oder Bürger möchte, wenn er in den Urlaub fährt, möglichst wenig Gebühren zahlen. Und natürlich ist es, ich sage einmal, nicht verwirrend, sondern man muss auch aufmerksam sein“, so der Bürgermeister. Jede Zonenregelung habe einen Anfang und ein Ende. Bei Unklarheiten könnten sich Gäste im Gemeindeamt erkundigen.

Verwechslung mit privatem Parkplatz wird teuer

Nur wenige Meter weiter liegt die zweite Problemstelle: Ein privater Parkplatz befindet sich direkt gegenüber einem gemeindeeigenen Areal. Auf beiden kostet das Parken gleich viel. Wer jedoch sein Ticket am falschen Automaten löst, muss mit hohen Strafen rechnen. Das geschehe trotz Hinweisschildern häufig.

Die Gemeinde Ossiach verlangt bei Verstößen 25 Euro Strafe. Der private Betreiber APCOA hingegen fordert laut Prinz rund 70 Euro. Wer nicht innerhalb von zehn Tagen zahle, könne mit Forderungen von bis zu 700 Euro konfrontiert werden.

Zusätzliche Hinweisschilder würden nichts bewirken, zeigt sich der Bürgermeister überzeugt. Autofahrer müssten die vorhandene Beschilderung genau beachten.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3363311/

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