Peoples tauscht Jet gegen Propellermaschine aus

Die Fluglinie Peoples stellt ihre Flotte um: Ab Ende März 2027 ersetzt eine 32-sitzige Turboprop-Maschine den bisherigen Jet auf der Strecke Altenrhein–Wien. Die Frequenz steigt von zwei auf drei tägliche Verbindungen, die Flugzeit verlängert sich um 10 bis 15 Minuten.
Die Fluglinie Peoples hat eine überraschende Flottenumstellung angekündigt. Mit Start des Sommerflugplans 2027 Ende März wird der einzige Jet des Unternehmens, eine 76-sitzige Embraer 170, ausgeflottet. An seine Stelle tritt eine Turboprop-Maschine vom Typ Dornier 328-100 mit lediglich 32 Sitzplätzen.
Zwar erhöht sich die Anzahl der täglichen Flüge zwischen Altenrhein an der schweizerisch-österreichischen Grenze und Wien von zwei auf drei. Doch durch das kleinere Fluggerät verlängert sich die Reisezeit um 10 bis 15 Minuten. Laut Peoples verursacht die Propellermaschine weniger Lärm und CO2-Emissionen als der bisherige Jet.
Personalverschiebungen und neue Partnerschaften
Die Umstellung betrifft auch den Betrieb der Fluglinie und der übergeordneten Holding, die den Flughafen Altenrhein besitzt und betreibt. Einem geringen Stellenabbau bei der Airline steht ein leichter Personalaufbau beim Airport gegenüber.
Künftig kooperiert Peoples mit der deutschen Fluggesellschaft Private Wings, die mehrere Dornier-Maschinen betreibt. Dies soll die betriebliche Zuverlässigkeit stärken. Die eigene Dornier 328 wird ausschließlich für die Destination Wien eingesetzt, erklärte Peoples-CEO Thomas Krutzler gegenüber der APA.
Charter-Angebot wird reduziert
Im Charterverkehr kommt es ebenfalls zu Änderungen. Von bisher 14 Urlaubsdestinationen werden ab 2027 noch 12 angeflogen. Lamezia Terme und Menorca entfallen, so Krutzler. Die verbleibenden Urlaubsziele von Altenrhein aus sollen ausschließlich mit Flugzeugen der Partner Private Wings, Avanti Air, Frost und Helvetic Airways bedient werden.
Die Ankündigung kam überraschend. Erst vor wenigen Tagen hatte Peoples mitgeteilt, dass die Embraer 170 in die routinemäßige Wartung genommen werde und bis zur Rückkehr die Schweizer Fluglinie Helvetic Airways die Wien-Verbindung übernehme.
Quelle: APA
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