Petition gegen Schließung von Reha-Zentrum Aflenz

Mona HopfingerMona Hopfinger
Rehabilitations-Bultung in St. Radegund geschlossen, 13.000 Unterschriften, wirtschaftlicher Rückgang
© Mit KI (Gemini) generiert

Mehr als 13.000 Unterschriften werden am Freitag an die Ministerin übergeben. Das Reha-Zentrum in Aflenz soll geschlossen werden, die Behandlung von Stoffwechselerkrankungen künftig in St. Radegund gebündelt werden, so der ORF.

Das Reha-Zentrum in Aflenz besteht seit 1970, 1998 erfolgte ein Neubau. Die Pensionsversicherung plant, die Behandlung von Stoffwechselerkrankungen künftig in St. Radegund im Bezirk Graz-Umgebung zu konzentrieren. Dort sind 100 zusätzliche Zimmer vorgesehen.

Arbeitsmarkt in der Region bedroht

Peter Redl, Initiator der Petition, will der Ministerin am Freitag nicht nur die mehr als 13.000 Unterschriften vorlegen. Er möchte auch Argumente präsentieren, die seiner Ansicht nach bisher zu wenig Beachtung fanden.

Es gehe einerseits um technische Hinweise, weil offensichtlich mit falschen Zahlen operiert worden sei, andererseits um die Bedeutung des Hauses für die Region, so Redl. Der Aflenzer Graben sei ohnehin stark benachteiligt. Vergangenes Jahr habe die Aflenzer Bürgeralm geschlossen, weitere negative Entwicklungen seien eingetreten. Eine Schließung des Reha-Zentrums würde eine schlimme Situation am Arbeitsmarkt bedeuten.

Kontakt zur Pensionsversicherung erfolglos

Redl will nicht nur die Ministerin erreichen. Über das Ergebnis der Petition sollen auch die Pensionsversicherung und das Finanzministerium informiert werden.

Von der Pensionsversicherung selbst habe er trotz mehrerer Kontaktversuche bisher keine Antwort erhalten, sagte Redl. Aufgeben wolle er dennoch nicht. Man habe Hoffnung bis zum Schluss, allerdings werde diese von Tag zu Tag geringer. Je länger die Vorarbeiten für den Ausbau von Radegund dauerten, desto schlechter sehe er die Aussichten für Aflenz.

Letztendlich liegt die Entscheidung bei der Pensionsversicherung. Mit der Übergabe der Petition hoffen die Initiatoren auf Unterstützung aus dem zuständigen Ministerium.

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3368671/

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