Pfandringe in Salzburg kosten nur wenige hundert Euro

Pia ProdingerPia Prodinger
Pfandsammelstationen mit Flaschen und Behältern in Salzburg mit Festung Hohensalzburg im Hintergrund.
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Stadt Salzburg hat vor knapp einem Jahr drei Sammelbehälter für Pfandflaschen und -dosen an der Salzach aufgestellt. Die Kosten beliefen sich auf nur wenige hundert Euro, die Behälter werden intensiv genutzt, so der ORF.

Die Stadt Salzburg testiert seit knapp einem Jahr drei unterschiedliche Modelle von Pfandsammelstationen entlang der Salzach. Eine Anfrage der SPÖ im Gemeinderat zu Kosten und Erfolg der Initiative beantwortete Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl nun ohne formales Verfahren: Die Ausgaben hätten sich auf einige hundert Euro belaufen – „wirklich Peanuts“, wie er betonte.

Die Sammelbehälter wurden von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs eigenständig entwickelt. „Die haben sich einfach selber ein Modell überlegt. Das war eines der günstigsten Projekte, die wir gehabt haben“, erklärte Dankl. Das System komme gut an, weil Menschen ihre Pfandgebinde zur Verfügung stellen könnten und Sammler nicht mehr ganze Mülleimer durchwühlen müssten.

Erweiterung möglich, aber nicht prioritär

Vandalismus an den Stationen habe es bisher nicht gegeben, berichtete der Vizebürgermeister. Weitere Pfandsammelstationen seien grundsätzlich vorstellbar. Als möglichen Standort nannte Dankl den Überfuhrsteg, wo sich an warmen Tagen viele junge Menschen versammeln. „Ich kann mir schon ein paar Standorte vorstellen, wo Pfandringe oder Pfandhauben gut funktionieren würden“, so Dankl.

Der Ausbau habe allerdings keine Priorität. Eine Zählung, wie viele Pfandgebinde eingestellt oder entnommen werden, gebe es nicht. Allem Anschein nach werde das System aber recht intensiv genutzt, betonte der Vizebürgermeister.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3370194/

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