Philipp Eng gründet eigene Rennfahrer-Akademie

Pia ProdingerPia Prodinger
Rennwagen mit Telemetrie-Analyse auf Rennstrecke mit Helm und Tablet
© Mit KI (Gemini) generiert

Der österreichische Profi-Rennfahrer Philipp Eng hat mit ERA – Eng Racing Academy eine eigene Driver Academy ins Leben gerufen. Das Angebot richtet sich an ambitionierte Sportwagenfahrer und Nachwuchstalente.

Philipp Eng bringt seine langjährige Erfahrung aus dem Motorsport in ein neues Projekt ein: Mit der Eng Racing Academy (ERA) hat der österreichische Profi-Rennfahrer eine Fahrerakademie ins Leben gerufen. Das Konzept kombiniert umfangreiche Fahrpraxis mit professionellem Coaching sowie datenbasierter Analyse. Angesprochen werden sowohl ambitionierte Sportwagenfahrer als auch junge Talente im Motorsport.

Mit dem offiziellen Start der Academy gingen die Website und der Instagram-Kanal online. Zudem wurde ein Imagefilm veröffentlicht, der beim ersten ERA-Event am Salzburgring entstand und Einblicke in das Konzept und die Arbeitsweise der Academy gibt.

„ERA ist eine Idee, die mich schon lange begleitet. Im Laufe meiner Karriere durfte ich mit einigen der besten Fahrer und Ingenieure der Welt zusammenarbeiten und von ihrem Wissen profitieren. Dieses Know-how möchte ich nun weitergeben – an engagierte Sportwagenfahrer ebenso wie an die nächste Motorsportgeneration“, sagt Eng.

Coaching in kleinen Gruppen

Die Academy setzt auf eine Kombination aus exklusiver Streckenzeit, individuellem Coaching sowie professioneller Video- und Datenanalyse. Die Methodik orientiert sich dabei an den Standards des professionellen Motorsports.

Jeder ERA-Trackday ist auf maximal 20 Teilnehmer begrenzt. Jeweils fünf Fahrer werden von einem festen Coach betreut. In allen Fahrzeugen kommt Messtechnik zum Einsatz, deren Daten nach jedem Stint gemeinsam ausgewertet werden. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der fahrerischen Leistung. Dabei stehen unter anderem Bremspunkte, Linienwahl, Fahrzeugbeherrschung und Konstanz im Fokus.

Philipp Eng fungiert nicht nur als Gründer und Namensgeber der Academy. Er entwickelt die Coaching-Philosophie, arbeitet bei den Veranstaltungen direkt mit den Teilnehmern und bringt seine Erfahrungen persönlich in das Programm ein.

„Wir wollen nicht der größte Anbieter sein, sondern bei Qualität, Coaching und individueller Betreuung Maßstäbe setzen. Jeder Teilnehmer soll am Ende eines Trackdays spürbar besser fahren als zu Beginn“, betont Eng.

Erster öffentlicher Termin im Oktober

Zum Auftakt dient der Salzburgring als Basis der Academy. Dort wurde bereits das erste ERA-Event durchgeführt. Der erste öffentlich buchbare ERA-Trackday ist für Montag, den 12. Oktober 2026, angesetzt.

Neben den eigenen Veranstaltungen plant ERA auch maßgeschneiderte Motorsport-Erlebnisse für Unternehmen, Kunden und Partner. Darüber hinaus soll die gezielte Förderung junger Motorsporttalente künftig ein zentraler Bestandteil des Angebots sein.

Philipp Eng zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Rennfahrern und steht international für BMW M Motorsport im Einsatz. Zu seinen größten Erfolgen gehören drei Gesamtsiege bei den 24 Stunden von Spa sowie ein Klassensieg bei den 24 Stunden von Daytona. Derzeit startet er in der nordamerikanischen IMSA-Serie mit dem BMW M Hybrid V8.

Weitere Informationen: ERA – Eng Racing Academy

Quelle: OTS

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