Pielachtal entwickelt gemeinsame Mobilitätsstrategie

Mathias FischerMathias Fischer
Mariazellerbahn: Vier Personen halten ein Schild mit „Das Dirndltal! Pielachtal Mostviertel“ vor einem Zug.
© zVg Regionalbüro Pielachtal

Die Kleinregion Pielachtal arbeitet an einem umfassenden Mobilitätskonzept. Ein Kernteam analysiert derzeit bestehende Angebote und regionale Bedürfnisse, um Verkehrsmittel besser zu verknüpfen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Die Kleinregion Pielachtal setzt einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der regionalen Mobilität. In den kommenden Jahren soll gemeinsam mit den Gemeinden, Verkehrs- und Regionalentwicklungspartnern sowie weiteren Beteiligten daran gearbeitet werden, wie Wege künftig einfacher, nachhaltiger und besser miteinander verknüpft werden können.

Mit der Mariazellerbahn verfügt die Region bereits über ein starkes öffentliches Verkehrsmittel. Bisherige regionale Prozesse zeigen jedoch, dass vor allem bei der sogenannten „letzten Meile“, bei der Anbindung von Ortszentren, Betrieben und Katastralgemeinden sowie bei sicheren Fuß- und Radverbindungen noch Verbesserungspotenzial besteht.

Gesamtsystem statt Einzelmaßnahmen

Das Ziel ist es, unter Berücksichtigung der Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung zukunftsfitte, effiziente und umweltfreundliche Mobilitätsformen zu schaffen. Dabei soll Mobilität künftig stärker als Gesamtsystem betrachtet werden. Öffentliche Verkehrsmittel, Rad- und Fußverkehr sowie ergänzende Angebote wie Bedarfsverkehre und der Individualverkehr sollen noch besser miteinander verknüpft werden.

Derzeit befindet sich ein Kernteam in einer intensiven Analysephase. Dem Team gehören Regionsobmann-Stellvertreter Wolfgang Grünbichler, Regionalbüro-Geschäftsführerin Cornelia Janker, Regions-Vorstandsmitglied Anton Hackner und Ruranauten Obmann-Stellvertreter Patrick Zöchling an. Sie führen bestehende Angebote, Erfahrungen und bereits durchgeführte Untersuchungen zusammen und betrachten regionale Mobilitätsbedürfnisse näher.

Fokus auf Erreichbarkeit und Vernetzung

„Mobilität betrifft uns alle – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Unser Ziel ist, nicht einzelne Maßnahmen isoliert zu betrachten, sondern herauszufinden, wo wir durch eine bessere Abstimmung und Vernetzung für die Menschen im gesamten Pielachtal konkrete Verbesserungen erreichen können“, erklärt Kleinregions-Geschäftsführerin Cornelia Janker.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der guten Erreichbarkeit des öffentlichen Verkehrs sowie auf Fuß- und Radverbindungen. Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg, da viele tägliche Wege nicht an der jeweiligen Ortsgrenze enden.

„Die acht Gemeinden des Pielachtals arbeiten seit Jahrzehnten eng zusammen. Gerade beim Thema Mobilität können wir gemeinsam mehr erreichen. Wir wollen vorhandene Stärken nutzen, Lücken erkennen und Lösungen entwickeln, die unserer gesamten Region zugutekommen“, betont Regionsobmann-Stellvertreter Vizebürgermeister Wolfgang Grünbichler.

Aus der Analyse sollen jene Themen abgeleitet werden, bei denen die kleinregionale Zusammenarbeit besonderen Mehrwert schaffen kann. Langfristig soll damit die Lebensqualität im Pielachtal weiter gestärkt und die Region als attraktiver Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsraum weiterentwickelt werden.

Quelle: https://www.rabenstein.gv.at/Pielachtal_rueckt_Mobilitaet_staerker_in_den_Fokus_1

Worüber spricht Rabenstein an der Pielach?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.