Pilnacek-Laptop im Zentrum des U-Ausschusses

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Untersuchungsausschuss zur Causa Pilnacek setzt am Mittwoch seine Arbeit fort. Im Mittelpunkt stehen zunächst Erkenntnisse aus dem Laptop des verstorbenen Sektionschefs Christian Pilnacek, bevor vier Auskunftspersonen befragt werden.

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Causa Pilnacek führt am Mittwoch vier Befragungen durch. Zu Beginn steht dabei nicht eine Person im Fokus, sondern der Laptop des verstorbenen Justiz-Sektionschefs Christian Pilnacek. Ein Oberstaatsanwalt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) soll dazu Auskunft geben.

Nebenjobs trotz Suspendierung

Eine erst vor kurzem eingelangte Auswertung des Geräts zeigt, dass Pilnacek auch nach seiner Suspendierung Nebentätigkeiten ausgeübt haben soll. Den sichergestellten Daten zufolge beriet er hauptsächlich Personen und Politiker aus dem Umfeld der ÖVP. Zudem könnte der verstorbene Sektionschef justizinterne E-Mails an Personen im Umfeld von Beschuldigten weitergegeben haben, wie der „Standard“ am Dienstag berichtete.

Kabinettschefin und Polizisten als Auskunftspersonen

Im weiteren Verlauf des Tages wird Iris Drexler, Kabinettschefin von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP), befragt. Ihre Aussagen könnten für die Befragung des Innenministers selbst am Donnerstag von Bedeutung sein.

Ebenfalls am Mittwoch geladen sind zwei Exekutivbeamte des Landespolizeikommandos Niederösterreich: ein Oberst und ein Gruppeninspektor. Beide hatten mit Pilnaceks Geisterfahrt vor dessen Tod zu tun.

Am Donnerstag folgt zunächst Andreas Holzer, Leiter des Bundeskriminalamtes, als Auskunftsperson. Unmittelbar danach wird Innenminister Karner befragt.

Quelle: APA

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