Pilzwiderstandsfähige Weine als Zukunft des Weinbaus

In Klosterneuburg wird an neuen Rebsorten geforscht, die gegen Pilze resistent sind. Die sogenannten PIWIs sollen den Weinbau nachhaltiger machen. Eine ORF-Reportage zeigt, wie die Züchtung funktioniert und was Winzer davon halten.
Die Höhere Bundeslehranstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg arbeitet an der Entwicklung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten. Wissenschafter und Schüler züchten dort gemeinsam neue Kreuzungen, um Weinreben gegen Krankheiten zu wappnen. Die Forschung erfolgt auf internationalem Spitzenniveau.
Über Jahrtausende hinweg mussten sich Winzer mit Reblaus, Rebzikade, Pilzen und Bakterien auseinandersetzen. Während frühere Generationen auf chemische Mittel setzten, setzen Weinbaubetriebe heute auf wissenschaftliche Lösungen. Die PIWIs gelten als große Hoffnung für die Zukunft der Branche.
Praxistest bei Klosterneuburger Weingütern
Mehrere Weingüter in der Region bauen bereits verschiedene PIWI-Sorten zu Qualitätsweinen aus. Die ORF-Sendung „Land und Leute“ zeigt in einer Reportage am 22. August, wie die Winzer mit den neuen Sorten umgehen und ob sich diese von klassischen Weinsorten unterscheiden.
Weitere Themen der Sendung
Die Sendung berichtet außerdem über einen Biohof in Pöttelsdorf im Burgenland, wo Familie Neuberger Urlaubsgästen das Leben am Bauernhof näherbringt. Angeboten werden unter anderem Waldbaden und Mithilfe bei der Weinlese.
In Niederneukirchen in Oberösterreich kombiniert Familie Lengauer in ihrem privaten Schaugarten eine große Pflanzenvielfalt mit selbst gefertigter Keramik.
Ein Legehennenstall beim Millstätter See in Kärnten hat den international vergebenen Landbaukultur-Preis gewonnen. Der Stall der Familie Winkler wurde als vorbildliches Bauprojekt auf einem landwirtschaftlichen Betrieb ausgezeichnet.
Im Sölktal in der Steiermark führt die Sendung zu den drei Kaltenbachseen, besucht das denkmalgeschützte Mesnerhaus im Naturpark und erklärt die Tradition der Steirerkrapfen. Ein Zeitzeuge berichtet von der mühsamen Neuerrichtung der Sölkpassstraße in den 1950er-Jahren.
Quelle: OTS
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