Pinzgau: Mieten bei über zehn Euro pro Quadratmeter

Pia ProdingerPia Prodinger
KPO-Vertreter in Bad Ischl halten Wahlplakate vor dem Rathaus
© Eva Sponring

Im Pinzgau werden durchschnittlich 10,28 Euro pro Quadratmeter für Mieten verlangt – ohne Betriebskosten und Heizung. Gleichzeitig wurden im vergangenen Jahr nur 74 geförderte Mietwohnungen errichtet.

Der Pinzgau weist im Innergebirg die höchsten Mieten auf. Laut Immobilien-Preisspiegel liegt der Durchschnittspreis bei 10,28 Euro pro Quadratmeter – Betriebskosten und Heizung sind darin nicht enthalten. Innerhalb des Bundeslandes sind die Mieten nur in der Stadt Salzburg und in Hallein noch höher. Im vergangenen Jahr entstanden im Pinzgau lediglich 74 neue geförderte Mietwohnungen.

KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl sieht die Wohnungskrise nicht mehr nur auf die Stadt Salzburg beschränkt. Auch Tourismusregionen wie der Pinzgau seien stark betroffen. Wer kein Haus oder Grundstück erbe, könne sich oft kein Eigenheim mehr leisten, so Hangöbl. Sie fordert, dass das Land den geförderten Mietwohnbau ankurbeln und die Mittel aufstocken müsse, statt diese zu kürzen.

Sommertour durch alle Bezirke

Hangöbl besucht im Rahmen einer Tour alle Salzburger Bezirke und untersucht dabei, wie viele leistbare Wohnungen zuletzt errichtet wurden. Bei Infoständen und Verteilaktionen sucht sie mit ihrem Team das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Dabei wirbt die KPÖ für eine Neuausrichtung der Wohnbaupolitik und informiert über Sprechstunden zu Wohnen und Soziales.

Die nächsten Stationen der Tour sind Tamsweg am 11. August, Seekirchen am 12. August, Hallein am 19. August und Zell am See am 25. August.

Quelle: https://salzburg.kpoe.at/aktuelles/kp-sommertour-hangbl--team-informierten-in-saalfelden

Worüber spricht Salzburg morgen?

Bald verfügbar: Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.