Pöttinger steigert Umsatz trotz schwieriger Lage

Mona HopfingerMona Hopfinger
Traktor mit Anhänger auf Feld mit trockener Erde und Heuballen, Wachstumstrend
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Landmaschinenhersteller Pöttinger hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein moderates Umsatzplus erzielt. Die Trockenheit in Europa könnte die Situation in der Landwirtschaft jedoch wieder verschärfen, so der ORF.

Das oberösterreichische Unternehmen zeigte sich mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. Trotz geopolitischer Unsicherheiten habe sich zuletzt eine Stabilisierung der Märkte abgezeichnet. Die anhaltende Dürre in zahlreichen europäischen Staaten dürfte die Situation in der Landwirtschaft nun allerdings erneut belasten.

Geschäftsführer Gregor Dietachmayr verwies auf sinkende Erträge in der Landwirtschaft als Folge der Trockenheit. Diese Entwicklung werde sich auf die Märkte auswirken, hieß es in der Mitteilung.

Grünlandtechnik bleibt stark

Erfreulich entwickelte sich der Bereich Grünlandtechnik. Die Marktanteile konnten auf hohem Niveau gehalten werden. Bei Heugeräten und Ladewagen baute Pöttinger seine Position weiter aus. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen dazu nicht.

Die Exportquote blieb stabil. Rund 90 Prozent der Produkte werden ins Ausland geliefert. Zu den wichtigsten Absatzmärkten zählen Frankreich und Deutschland.

Beschäftigtenzahl leicht gesunken

Pöttinger verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen leichten Rückgang der Mitarbeiterzahl: Weltweit beschäftigte das Unternehmen zuletzt 2.100 Personen, ein Prozent weniger als im Vorjahr. Davon entfallen 1.173 Stellen auf Österreich, 407 auf Tschechien, 208 auf Deutschland und 76 auf Italien, weitere 217 Beschäftigte verteilen sich auf andere Standorte.

Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3370148/

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