Pole wegen Speed-Schmuggels vor Gericht

Pia ProdingerPia Prodinger
Polizistin mit Blaulicht auf einem Polizeiauto in Österreich
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

Ein 30-jähriger Pole muss sich wegen Drogenhandels verantworten. Er soll Speed nach Österreich geschmuggelt und an Arbeitskollegen, Mitbewohner und Freunde verkauft haben, so der ORF.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, mit dem Verkauf von Drogen Einnahmen von bis zu 50.000 Euro erzielt zu haben. Zu seinen Abnehmern sollen laut Anklage Arbeitskollegen, Mitbewohner und Bekannte gehört haben.

Im Zuge einer Hausdurchsuchung stellte die Polizei Suchtmittel sowie weitere Beweisstücke sicher. Zudem wurden auf dem Mobiltelefon des 30-Jährigen Nachrichten gefunden, die laut Ermittlern auf einen umfangreichen Handel mit Speed hindeuten.

Angeklagter räumt Schmuggel teilweise ein

Vor Gericht bekannte sich der 30-Jährige grundsätzlich zum Schmuggel von Speed. Die von der Anklage genannte Menge wies er jedoch zurück. Seinen Angaben zufolge habe er nicht 5,1 Kilogramm, sondern lediglich rund 2,5 Kilogramm der Droge nach Österreich gebracht.

Mit einem Urteil wird noch am Dienstag gerechnet. Speed ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Amphetamin. Die synthetisch hergestellte Substanz wirkt stimulierend und kann unter anderem die Aufmerksamkeit, Wachheit und das Selbstbewusstsein erhöhen. Gleichzeitig werden Müdigkeit und Erschöpfungsgefühle unterdrückt. Lässt die Wirkung nach, kann es zu einem deutlichen körperlichen und psychischen Leistungsabfall kommen.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3369354/

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