Polizei befürchtet Einkommensverluste durch neues Modell

Pia ProdingerPia Prodinger
Polizei-Kappe mit Kalender und fallendem Einkommen und Sicherheit.
© Mit KI (Gemini) generiert

In Leibnitz startet im September ein Pilotprojekt für ein neues Dienstzeitmodell bei der Polizei. Die Beamten erwarten finanzielle Einbußen und weniger flexible Dienstzeiten, so Polizeigewerkschafter Richard Roßmann.

Richard Roßmann bestätigt, dass die Stimmung unter den Polizisten in der Steiermark angespannt ist. Die Beamten rechnen mit Verschlechterungen durch das neue Dienstzeitmodell, was auch Einkommensverluste bedeute.

Befürchtet wird, dass künftig mehr Wochenenddienste bei gleichbleibendem Gehalt geleistet werden müssen. Zudem erwarten die Polizisten weniger Flexibilität bei der Planung ihrer Freizeit. Auch 24-Stunden-Dienste soll es nicht mehr geben.

Befürchtungen um öffentliche Sicherheit

Neben den finanziellen und zeitlichen Nachteilen sorgen sich die Beamten um die Sicherheit der Bevölkerung. Laut Roßmann könnten vermehrt Dienststellenschließungen und eine reduzierte Bestreifung die Folge sein.

Nach Gesprächen mit Kollegen habe man erfahren, dass es offenbar zu mehr Schließungen kleinerer Dienststellen komme – sowohl tageweise als auch dauerhaft. Außerdem werde die Zahl der Außendienststreifen reduziert, so der Gewerkschafter.

Ministerium verweist auf laufende Testphase

Das Innenministerium verwies auf Anfrage des ORF Steiermark auf den aktuellen Stand der Planungen. Erste Erkenntnisse werden erst im Oktober erwartet. Die Resultate aus den Testbezirken, zu denen auch Leibnitz gehört, werden wöchentlich ausgewertet.

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3368424/

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