Privatschule in Wiener Neustadt schließt nach sechs Jahren

Die vivet-Privatschule in Wiener Neustadt stellt ihren Betrieb ein. Nach den Herbstferien findet kein Unterricht mehr statt, 34 Kinder sind von der Schließung betroffen, so der ORF.
Am Freitag erreichte Eltern und Schüler die überraschende Nachricht: Die vivet-Privatschule muss nach nur sechs Jahren ihre Pforten schließen. Zum Schulbeginn nach den Herbstferien wird es keinen Unterricht mehr geben. Laut „NÖN“ begründete Direktorin Claudia Adrigan-Lang die Entscheidung mit gesundheitlichen Problemen. Ein monatelanger Krankenstand habe dazu geführt, dass der Schulbetrieb finanziell nicht mehr aufrechterhalten werden konnte.
Stadt sucht Schulplätze für betroffene Schüler
Insgesamt 34 Kinder sind von der Schließung betroffen, davon 19 aus Wiener Neustadt. Die Stadtverwaltung muss nun für diese Schüler neue Schulplätze organisieren. Stadtsprecher Thomas Ivanschitz teilte gegenüber noe.ORF.at mit, dass die Stadt versuche, die betroffenen Kinder an öffentlichen Schulen unterzubringen. Familien hätten zudem die Möglichkeit, sich um Plätze an anderen Privatschulen zu kümmern. Die betroffenen Schüler besuchen verschiedene Altersstufen von der Volksschule bis zur Mittelschule.
Die vivet-Privatschule nahm im Jahr 2020 mit 14 Kindern in zwei Klassen ihren Betrieb auf. Wegen der stark gestiegenen Schülerzahl zog die Einrichtung im Jahr 2024 in die Civitas Nova um. Die Stadtverwaltung will laut eigenen Angaben rasch eine zufriedenstellende Lösung für alle betroffenen Kinder finden. Betroffene Schülerinnen und Schüler können sich bei Fragen an das Schulamt des Magistrats Wiener Neustadt wenden, erreichbar unter schulen-kindergaerten@wiener-neustadt.at oder unter der Telefonnummer 02622/373-234.
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