PVZ Bleiburg nimmt Betrieb auf

Mona HopfingerMona Hopfinger
PVZ Bleiburg/Pliberk Diakonie: Gruppe präsentiert Schlüssel für neues Primärversorgungszentrum
© frauweiss.at

In Bleiburg öffnet das zweite Primärversorgungszentrum Kärntens. Ein zwölfköpfiges Team bietet ab 6. Oktober medizinische Versorgung von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr an.

Das neue Primärversorgungszentrum (PVZ) Bleiburg/Pliberk der Diakonie de La Tour wurde am Montag offiziell eröffnet. Bereits am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 07.00 Uhr startet der Ordinationsbetrieb. Patientinnen und Patienten können das Angebot direkt mit der e-card nutzen.

Auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern ist im Zentrum der Stadtgemeinde ein modernes Gesundheitszentrum entstanden. Es umfasst Ordinations-, Therapie- und Laborbereiche sowie einen großzügigen Empfangs- und Wartebereich. Die Bauzeit betrug lediglich sieben Monate, sowohl Zeitplan als auch Budget wurden eingehalten.

Zwei Millionen Euro investiert

Rund zwei Millionen Euro flossen in den Standort. Die Finanzierung erfolgte mit Unterstützung des Kärntner Gesundheitsfonds und durch EU-Fördermittel. Die laufende Finanzierung wird gemeinsam von Sozialversicherung, Land Kärnten und Kärntner Gesundheitsfonds getragen.

Gesundheitslandesrätin Beate Prettner betonte bei der Eröffnung: „Heute eröffnen wir nicht einfach neue Räume und das zweite PVZ in Kärnten, sondern ein neues Kapitel für die Gesundheitsversorgung in Bleiburg.“ Das Zentrum stehe für wohnortnahe, multiprofessionelle Versorgung und mit den Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr auch für eine spürbare Verbesserung der Erreichbarkeit.

Multiprofessionelles Team vor Ort

Pfarrerin Dipl.Ing.in (FH) Mag.a Astrid Körner betonte den ganzheitlichen Ansatz hervor: „Der Herzschlag des PVZ ist das Team. Der ganzheitliche Ansatz in der Gesundheitsversorgung ist uns besonders wichtig. Medizin, Pflege, Therapie und Angebote für das soziale Wohlbefinden gehen im PVZ Hand in Hand und ergänzen einander.“ Man freue sich nun auf den Start und auf eine enge Vernetzung in der Region.

Sylvia Gstättner, Vorsitzende des Landesstellenausschusses der ÖGK in Kärnten, bezeichnete das PVZ als wichtigen Baustein der Weiterentwicklung der Primärversorgung. Eine wohnortnahe, gut erreichbare medizinische Versorgung sei ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität. Das interdisziplinäre Konzept ermögliche es, verschiedene Gesundheitsleistungen an einem Ort anzubieten und die Patientinnen und Patienten entsprechend ihren Bedürfnissen zu begleiten.

Zentrale Lage als Vorteil

Das Zentrum ist zentral gelegen und sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeitenden gut erreichbar. Besonders die Anbindung an die Koralmbahn habe sich bei der Personalsuche als großer Vorteil erwiesen, hieß es.

Bürgermeister Daniel Wrießnig unterstrich: „Für Bleiburg ist dieses PVZ ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Die Stadt bekommt damit nicht nur ein modernes Gesundheitsangebot, sondern auch zusätzliche Arbeitsplätze und eine starke Infrastruktur mitten im Zentrum.“

Mit „Social Prescribing“ wird zudem ein innovatives Zusatzangebot etabliert. Dabei werden Patientinnen und Patienten gezielt mit passenden sozialen und regionalen Angeboten vernetzt.

Quelle: https://www.diakonie.at/news-stories/news/pvz-bleiburg-pliberk-startet-in-den-ordinationsbetrieb

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