Quehenberger erweitert E-LKW-Flotte bis Ende 2026

Mona HopfingerMona Hopfinger
Quehenberger LKW vor Augustin Quehenberger Group Zentrale in Wr. Neudorf, Österreich
© Quehenberger Logistics

Der Logistikkonzern Quehenberger baut seine Elektroflotte massiv aus. Bis Ende 2026 steigt die Zahl der E-Fahrzeuge von 13 auf 24, danach sollen weitere 50 folgen. Damit fährt mehr als die Hälfte der österreichischen Eigenflotte elektrisch.

Quehenberger Logistics treibt den Umbau seiner Flotte voran: Bis Ende 2026 wird die Zahl der elektrischen Fahrzeuge von derzeit 13 auf 24 steigen. Parallel dazu baut das Unternehmen die Ladeinfrastruktur an seinen Standorten aus. Bis 2027 sollen 60 Prozent der österreichischen Eigenflotte elektrisch unterwegs sein.

In den beiden darauffolgenden Jahren sind 50 weitere E-Fahrzeuge geplant. Das Unternehmen setzt dabei auf einen gezielten Einsatz: E-LKW kommen vor allem in der urbanen Distribution, auf planbaren Routen und dort zum Einsatz, wo die Ladeinfrastruktur optimal ist.

Praxiserfahrung seit 2018

Bereits seit 2018 sammelt Quehenberger Erfahrungen mit Elektromobilität im Güterverkehr. Das Know-how reicht von der Fahrzeugauswahl über die Infrastrukturplanung bis zur Schulung der Fahrer und Optimierung der Einsatzplanung.

„Weil wir von Anfang an dabei waren, kennen wir die Anforderungen aus der Praxis. Dieses Know-how geben wir direkt an unsere Kunden weiter.“

Das erklärte Christian Fürstaller, CEO bei Quehenberger Logistics. E-Mobilität sei ein wesentlicher Teil der Zukunft des Gütertransports, deshalb baue man Flotte und Ladeinfrastruktur konsequent aus.

Intelligente Planung statt Gießkanne

Entscheidend sei der intelligente Einsatz der Fahrzeuge, betonte Andreas Letsch, Managing Director bei Quehenberger. E-Mobilität im Güterverkehr funktioniere nicht nach dem Gießkannenprinzip. Der Schlüssel liege in der präzisen Analyse der Einsatzprofile, strategischer Routenplanung und intelligenter Integration in bestehende Logistikprozesse.

Parallel zur Flottenerweiterung investiert das Unternehmen in LKW- und PKW-Ladepunkte an den eigenen Standorten. Eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur sei das Rückgrat einer erfolgreichen E-Flotte, so Fürstaller.

Kunden profitieren laut Letsch von der langjährigen Praxiserfahrung und erhalten maßgeschneiderte, nachhaltige Transportlösungen. Die Nachfrage nach nachhaltigen Logistiklösungen steige zunehmend.

Quelle: https://www.quehenberger.com/de/Quehenberger/News_Presse/Quehenberger%20Logistics%20forciert%20massiven%20E-LKW-Ausbau_n_85144

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