Radio NÖ feiert 50 Jahre „Turnier auf der Schallaburg“

Am 25. September 1976 startete die legendäre Sendung mit Willy Kralik. Das Promi-Talk- und Quizformat wurde zum beliebten Fixpunkt im Nachmittagsprogramm und lief bis 2002. Radio Niederösterreich widmet der Kultsendung nun ein vierstündiges Spezial.
Vor einem halben Jahrhundert, am 25. September 1976, ging das „Turnier auf der Schallaburg“ erstmals auf Sendung. Die von Willy Kralik moderierte Radiosendung entwickelte sich rasch zu einem Publikumsliebling bei Radio Niederösterreich. Woche für Woche traten Prominente mit „Waffen des Geistes und des Humors“ gegeneinander an.
Die Idee stammte von Ernst Wolfram Marboe. Im öffentlichen Format wurde gesungen, geplaudert und gelacht. Das Konzept kam beim Publikum an und etablierte sich als fixer Bestandteil des Nachmittagsprogramms.
Prominente Gästeliste von Jürgens bis Ambros
Durch die Sendung zog sich ein „Who is who“ der deutschsprachigen Prominenz. Zu den Gästen zählten unter anderem Curd und Udo Jürgens, Maria Schell, Hildegard Knef, Helmut Qualtinger, Klaus Maria Brandauer, Freddy Quinn, Inge Meysel, Fritz Muliar, Toni Sailer, Karl Schranz, Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich.
Eine Schiedsrichterin oder ein Schiedsrichter entschied Runde für Runde über Sieg und Niederlage. Weibliche Gäste erhielten Rosen, männliche Teilnehmer Schallaburg-Taler. Die Sendung blieb bis 2002 erfolgreich auf Sendung und wurde zuletzt aus verschiedenen niederösterreichischen Schlössern übertragen.
Vierstündiges Spezial mit legendären Duellen
Radio NÖ strahlt am Samstag, dem 26. September, von 20 bis 24 Uhr ein Spezial aus. Dabei werden legendäre Paarungen nochmals zu hören sein:
- 20 Uhr: Elfriede Ott und Wilfried Scheutz
- 21 Uhr: Helmut Qualtinger und Franz Vranitzky
- 22 Uhr: Inge Meysel und Fritz Muliar
- 23 Uhr: Manfred Deix und Günther Mokesch
Quelle: OTS
Worüber spricht Niederösterreich morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.