Radwegbrücke über A1 wartet auf Förderzusage
Die Gemeinden Ennsdorf und St. Valentin wollen eine Radwegverbindung über die Autobahn A1 errichten. Das Projekt wurde bereits von Bund und Land positiv beurteilt, die finale Förderzusage der niederösterreichischen Landesregierung steht jedoch noch aus.
Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr (St. Valentin) und Bürgermeister Daniel Lachmayr (Ennsdorf) haben im Zuge der europäischen Mobilitätswoche auf ein gemeinsames Infrastrukturvorhaben hingewiesen: Eine neue Radwegverbindung zwischen beiden Gemeinden. Das zentrale Element bildet eine Brücke über die Autobahn A1.
Die Route entlang der Westbahnstrecke wurde im Rahmen der Radbasisnetzplanung als optimale Lösung identifiziert, um Ennsdorf und St. Valentin mit einem sicheren Rad- und Fußweg zu verbinden. Beide Gemeinden haben die erforderlichen Vorarbeiten und Beschlüsse bereits abgeschlossen.
Positive Beurteilung von Bund und Land
Die Förderbeiräte auf Bundes- und Landesebene haben das Vorhaben positiv bewertet. Bundesminister Peter Hanke zeichnete das Projekt kürzlich im Rahmen von „klimaaktiv mobil“ aus. Für die Umsetzung fehlt nun noch die abschließende Förderzusage der niederösterreichischen Landesregierung.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Die Förderquote beträgt 60 Prozent, die restlichen 40 Prozent teilen sich Ennsdorf und St. Valentin zu gleichen Teilen. Die beiden Bürgermeister unterstreichen die Bedeutung des Projekts für den klimafreundlichen Alltagsverkehr in der Region und hoffen auf eine rasche Entscheidung des Landes.
Mehrjährige Planungsphase
Die Radbasisnetzplanung erfolgte zwischen 2020 und 2021 gemeinsam mit dem Land Niederösterreich sowie den Gemeinden Ennsdorf, St. Valentin und St. Pantalon-Erla. Die Gemeinderäte beider Gemeinden fassten 2022 Grundsatzbeschlüsse, die Detailplanung und Koordinierung mit ÖBB, ASFINAG und dem Land Niederösterreich zog sich über die Jahre 2023 und 2024.
Im Juni 2024 wurde eine Vereinbarung mit den ÖBB abgeschlossen, im Jänner 2025 folgte jene mit der ASFINAG. Die Genehmigungen nach dem niederösterreichischen Straßengesetz erteilten beide Gemeinden im Frühjahr 2025. Die Fördereinreichung beim Land Niederösterreich erfolgte im April 2025.
Im März 2026 beurteilte die KPC die Bundesfördermittel positiv, im April 2026 folgte die positive Beurteilung durch das Land Niederösterreich. Im Juni 2026 wurde ein Erhaltungsübereinkommen mit dem Land abgeschlossen, im September 2026 eine Finanzierungsvereinbarung zwischen Ennsdorf und St. Valentin.
Quelle: https://www.ennsdorf.gv.at/Radwegbruecke_Ennsdorf-St_Valentin_Warten_auf_Foerderzusage_des_Landes
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