Ragweed-Meldungen im Burgenland um fast die Hälfte gesunken

Mathias FischerMathias Fischer
Grüne Pflanze im Gegenlicht mit unscharfem Hintergrund
© Suki Lee / Pexels (Symbolbild)

Im Burgenland sind heuer deutlich weniger Ragweed-Meldungen eingegangen als im Vorjahr. Bis jetzt wurden 639 Fälle registriert, während es zum gleichen Zeitpunkt 2025 noch 1.227 waren. Ob tatsächlich weniger von der allergenen Pflanze wächst, ist noch unklar.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne) informierte am Mittwoch über den Rückgang der Ragweed-Meldungen im Burgenland. Mit 639 Meldungen liegt die Zahl deutlich unter jener des Vorjahres, als zum selben Zeitpunkt 1.227 Meldungen verzeichnet wurden. Ob dieser Rückgang bedeutet, dass tatsächlich weniger Ragweed vorhanden ist, müsse sich erst zeigen, so Haider-Wallner.

Neben der gesunkenen Anzahl fällt auch die Qualität der Meldungen auf. Rund ein Drittel der eingegangenen Meldungen konnte nicht bearbeitet werden, da es sich um Fehl- oder Doppelmeldungen handelte. Um die Bearbeitung effizienter zu gestalten, sollen künftig Meldungen von offiziellen Behörden-Mailadressen vorrangig behandelt werden.

Gesetz soll Anfang 2027 novelliert werden

Die Landeshauptmann-Stellvertreterin rief die Bevölkerung dazu auf, die hochallergene Pflanze weiterhin zu melden. Derzeit wird das Ragweed-Bekämpfungsgesetz evaluiert. Eine Novellierung ist für Anfang 2027 geplant. Dabei sollen Rückmeldungen aus der Bevölkerung, von Gemeinden sowie von Verantwortlichen aus Landwirtschaft und Bundesheer berücksichtigt werden.

Quelle: APA

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