Raiffeisen Burgenland investiert 55 Millionen in Neubau

Die Raiffeisenlandesbank Burgenland errichtet in Eisenstadt eine neue Zentrale. Am Stadtrand der Landeshauptstadt entsteht ein modernes Gebäude für rund 55 Millionen Euro, wie das Institut am Montag bekannt gab.
Die Raiffeisenlandesbank Burgenland plant eine neue Zentrale am Stadtrand von Eisenstadt. Rund 55 Millionen Euro fließen in den Neubau an der Mattersburgerstraße, wie Generaldirektor-Stellvertreterin Eva Fugger am Montag bei einer Pressekonferenz erläuterte. Das neue Gebäude soll zeitgemäße Anforderungen von Kunden und Mitarbeitern erfüllen.
„Wir bleiben am Standort, wir bleiben eigenständig und das auf lange Frist“, betonte Fugger. Das Institut feiere 2030 sein 100-Jahre-Jubiläum. Der Neubau sei erforderlich, da Teile des derzeitigen Gebäudes aus den 50er-Jahren stammen und dringend saniert werden müssten. Die Standortsuche habe nahezu ein Jahr gedauert.
Klimaaktiv-Gold-Zertifizierung angestrebt
Das neue Gebäude wird in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet und mit Erdwärme beheizt. Auf dem Parkplatz sowie auf dem Dach werden Photovoltaik-Anlagen installiert. Die Bank strebt eine Zertifizierung nach „klimaaktiv Gold“ an, so Fugger. Zudem sollen ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen.
Die Einreichung bei der Stadtgemeinde ist noch heuer geplant. Der Baustart soll im vierten Quartal 2027 erfolgen, Fertigstellung und Umzug sind für Mitte 2030 vorgesehen. Die Gewerke werden nächstes Jahr ausgeschrieben, wobei regionale Firmen bevorzugt werden sollen. Eine spätere Erweiterung des Gebäudes sei möglich, erklärte Vorstandsdirektor Rudolf Suttner.
Bisherige Zentrale verkauft
Das bestehende Gebäude in der Esterhazystraße wurde bereits um 11,4 Millionen Euro an die Landesimmobilien Burgenland GmbH verkauft. Der Verkauf erfolgte vor einem Jahr.
Die Übernahme eines Großteils der Anteile an der Wohnbaugesellschaft „Neue Eisenstädter“ durch das Land ist laut Fugger „noch nicht ganz durch“. Es fehle noch die Zustimmung des Revisionsverbands der Gemeinnützigen Wohnbauträger. Nun sei das Land am Zug. Die Raiffeisenlandesbank will die verbliebenen 15 Prozent halten und sieht keinen Grund, diese abzugeben.
Quelle: APA
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