Rapid-Frauen verlieren Nachtragsspiel gegen St. Pölten 0:3

Mona HopfingerMona Hopfinger
Fußballtor mit Anzeigetafel 0:3 und Flutlichtstrahler auf Rasen
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Rapidlerinnen mussten sich im Nachtragsspiel der zweiten Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga dem SKN St. Pölten mit 0:3 geschlagen geben. Trotz engagiertem Auftritt blieb Grün-Weiß ohne Punkte.

Im Hütteldorfer Flutlicht stand für die Rapidlerinnen am Mittwochabend das Nachtragsspiel der zweiten Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga gegen den SKN St. Pölten auf dem Programm. Wegen internationaler Einsätze der Niederösterreicherinnen war die ursprünglich zum Saisonstart geplante Partie verschoben worden. Die Grün-Weißen zeigten sich kämpferisch, doch die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent und siegten mit 3:0.

St. Pölten trifft zur Führung

Torhüterin Kayleigh van Niehoff verhinderte früh den Rückstand, als sie aus dem Kasten eilte und eine Gegenspielerin am Abschluss hinderte (6.). Auf der Gegenseite vergab Lana Khalaf nach Zuspiel von Lilli Brandl eine gute Gelegenheit (8.). Die Gäste ließen zunächst eine Riesenchance aus (10.), ehe sich van Niehoff mit einer starken Parade auszeichnete.

Ein Freistoß von Ilvy Taucher aus dem linken Halbfeld fand keine Abnehmerin (20.). In der 25. Minute brachte ein Schuss ins lange Eck die Niederösterreicherinnen in Führung. Sophia Zöger versuchte es in der 36. Minute mit ihrem ersten Torschuss für Rapid, doch ihr Abschluss von der Strafraumgrenze war zu zentral. Kurz vor der Pause brachte Khalaf den Ball im Fallen noch zur Mitte, doch keine Mitspielerin erreichte das Leder (44.). Mit einem 0:1 ging es in die Kabine.

Rapid kämpft vergeblich

Nach einem Eckball der Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte (48.) kombinierte sich Grün-Weiß in der 53. Minute gefährlich nach vorne. Taucher wurde beim Abschluss geblockt, der Nachschuss verfehlte das Tor deutlich. Fünf Minuten später scheiterte Taucher erneut aus der Distanz. Cheftrainerin Katja Gürtler brachte in der 62. Minute Aldijana Masinovic für Khalaf. Kurz darauf erhöhten die Niederösterreicherinnen per Heber auf 0:2 (64.).

Davon ließen sich die Rapidlerinnen nicht entmutigen. In der 80. Minute kamen Viktoria Bittendorfer und Milla Puck für Brandl und Zöger. Zwei Minuten später landete der Ball nach einer Hereingabe unglücklich im eigenen Tor – 0:3 (82.). Die Schiedsrichterin entschied auf Elfmeter für Rapid, doch Lisa Rammel scheiterte an der gegnerischen Torhüterin (83.). Jasmin König ersetzte in der 87. Minute Taucher. In der Nachspielzeit vergab Masinovic eine große Chance, erneut parierte die St. Pöltner Keeperin stark.

Trainerin Katja Gürtler analysierte: „Wir haben die Gegentore teilweise zu leicht zugelassen. In der zweiten Halbzeit konnten wir aber auch selbst gut kombinieren und phasenweise ordentlich dagegenhalten. Im letzten Drittel waren wir nicht zwingend genug, dennoch war es im Vergleich zum Hinspiel eine spielerische Steigerung, auf der wir aufbauen können.“

Rapid wünscht dem Fan, der während des Spiels medizinisch versorgt werden musste, rasche und vollständige Genesung.

SK Rapid – SKN St. Pölten 0:3 (0:1)
ADMIRAL Frauen Bundesliga, Nachtragsspiel 2. Runde, Trainingsgelände Allianz Stadion

Quelle: https://www.skrapid.at/aktuelles/2026/11/trotz-engagierter-leistung-keine-punkte

Worüber spricht Wien morgen?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.