RBI und Raiffeisen-Landesbanken treten EPI bei

Mathias FischerMathias Fischer
Europäische Digitale Zahlungsinitiative: Österreich stärkt EPI mit 9 Millionen Nutzern und hohen Standards
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Raiffeisen Bank International und drei Raiffeisen-Landesbanken steigen als Anteilseigner bei der European Payments Initiative ein. Binder Grösswang begleitete die Transaktion rechtlich.

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) sowie die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und die Raiffeisen-Landesbank Steiermark beteiligen sich an der European Payments Initiative (EPI). Die Wirtschaftskanzlei Binder Grösswang hat die österreichischen Finanzinstitute beim geplanten Beitritt umfassend rechtlich beraten.

Geleitet wurde das Mandat von Stephan Heckenthaler, Partner im Bereich Banking & Finance, und Mona Graf, Partnerin für Corporate/M&A. Das Expertenteam begleitete die komplexe Transaktion in sämtlichen österreichischen Rechtsfragen.

Hohe regulatorische Anforderungen

Die Transaktion war insbesondere durch die hohen regulatorischen Anforderungen des Finanzsektors sowie ihre grenzüberschreitende Struktur geprägt. Die österreichischen Finanzinstitute beteiligen sich über österreichische Zwischenholdings an der in Belgien ansässigen EPI Company SE.

Mit dem Einstieg der österreichischen Banken stärkt die Initiative den Ausbau von Wero, der paneuropäischen digitalen Zahlungslösung für Echtzeitzahlungen. Österreich mit seinen rund neun Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zählt zu den strategischen Wachstumsmärkten der EPI.

Bedeutender Schritt für europäischen Zahlungsverkehr

„Der Beitritt österreichischer Banken zur European Payments Initiative ist ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung eines unabhängigen und zukunftsorientierten europäischen Zahlungsverkehrs“, sagt Stephan Heckenthaler. Man freue sich, die Mandanten bei diesem strategisch wichtigen Projekt begleitet und einen Beitrag zur Umsetzung einer paneuropäischen Zahlungslösung geleistet zu haben.

Mona Graf ergänzt, das Projekt vereinige anspruchsvolle gesellschaftsrechtliche, regulatorische und transaktionsbezogene Fragestellungen in einem internationalen Umfeld. Die erfolgreiche Umsetzung unterstreiche die Bedeutung interdisziplinärer Beratung bei grenzüberschreitenden strategischen Beteiligungen im Finanzsektor.

Zum Team gehörten neben den beiden Partnern auch Florian Kremser (Rechtsanwaltsanwärter, Corporate/M&A) und Sebastian Ebner (Rechtsanwaltsanwärter, Banking & Finance). In belgischen Rechtsfragen arbeitete Binder Grösswang mit der belgischen Wirtschaftskanzlei Stibbe zusammen.

Quelle: OTS

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