Rechenzentrum in Leopoldsdorf: 150 MW Anschlussleistung geplant

Der US-Konzern CloudHQ plant in Leopoldsdorf im Bezirk Bruck an der Leitha ein Rechenzentrum mit einer Anschlussleistung von 150 Megawatt im Vollausbau. Das Vorhaben wird einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen.
Das Rechenzentrum des US-Konzerns CloudHQ in Leopoldsdorf im niederösterreichischen Bezirk Bruck an der Leitha soll im Vollausbau über eine Anschlussleistung von 150 Megawatt verfügen. Insgesamt sind laut Unternehmensangaben drei Gebäude mit einer Bauhöhe von 25 Metern vorgesehen. Nach einem Feststellungsverfahren durch die Abteilung Umwelt- und Anlagenrecht im Amt der NÖ Landesregierung wird das Projekt nun einem Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen.
Dreistöckige Gebäude mit Photovoltaik
Die geplanten Gebäude sollen dreistöckig ausgeführt werden. Das Areal wird mit einem Umspannwerk ausgestattet und über eine direkte Stromleitung verfügen. Auf den Dächern ist eine Photovoltaik-Anlage vorgesehen, die rund 1.200 Kilowatt erzeugen soll, wie am Freitag auch der ORF Niederösterreich berichtete.
Projekt in der Bevölkerung umstritten
Die Gesamtfläche des Projekts beträgt nach Angaben des Landes 6,7 Hektar, wobei nicht die gesamte Fläche verbaut werden soll. Das Vorhaben ist in der Bevölkerung nicht unumstritten. Die Verpflichtung zur Umweltverträglichkeitsprüfung ergibt sich insbesondere aus den geplanten großen Notstromaggregaten mit einer Brennstoffwärmeleistung von insgesamt rund 470 MW.
Quelle: APA
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