Rechtsstreit um Hubschrauber-Standort in Scharnstein

Der Streit zwischen dem ASKÖ-Flugsportverein und Heli Austria ist mittlerweile zu einem Rechtsstreit geworden. Am Montag treffen sich die Anwälte beider Parteien zu einem ersten Gespräch, so der ORF.
Die Auseinandersetzung zwischen dem ASKÖ-Flugsportverein und Heli Austria wird nun juristisch ausgetragen. Beide Seiten bestätigten dem ORF Oberösterreich, dass am heutigen Montag ein erstes Treffen zwischen den Rechtsvertretern stattfindet.
Infrastruktur-Forderungen als Auslöser
Grund für den Konflikt sind unterschiedliche Auffassungen über die Zukunft des Flugplatzes in Scharnstein. Der Flugsportverein will den Hubschrauberbetreiber nicht mehr am Standort dulden. Nach Ansicht des Vereins hat das Unternehmen überzogene Anforderungen gestellt.
Heli Austria verlangt Verbesserungen der Infrastruktur am Flugplatz. Der ASKÖ-Flugsportverein erklärt, als gemeinnütziger Verein diese Forderungen nicht erfüllen zu können. In der Folge kündigte der Verein das Vertragsverhältnis.
Unternehmen wehrt sich gegen Kündigung
Ende September hätte das Unternehmen den Flugplatz verlassen sollen. Heli Austria legte jedoch Widerspruch gegen die Kündigung ein. Dadurch wurde aus der Auseinandersetzung ein Rechtsstreit. Das Unternehmen will am Standort bleiben und sieht sich dabei nach eigenen Angaben von Grundeigentümern in der Region unterstützt.
Zukunft des Rettungshubschraubers unklar
Ob das Anwaltstreffen eine Einigung ermöglicht, ist derzeit nicht absehbar. Beide Parteien beharren auf ihren Standpunkten. Die Zukunft des Rettungshubschraubers Martin 3 in Scharnstein bleibt damit vorerst offen.
Worüber spricht Gmunden morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.