Red Bull Hockey Juniors verlieren 0:4 in Klagenfurt

Pia ProdingerPia Prodinger
Eishockeytorwart Haizmann mit Rückennummer 30 im Tor der Red Bulls in Salzburg.
© ecrbs.redbulls.com

Die Red Bull Hockey Juniors kassieren beim EC-KAC Future Team eine 0:4-Niederlage. Die Salzburger bleiben im zweiten Spiel der Alps Hockey League ohne Torerfolg.

Die Red Bull Hockey Juniors haben im zweiten Spiel des Grunddurchgangs der Alps Hockey League eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Beim Liganeuzugang EC-KAC Future Team unterlagen die Salzburger mit 0:4.

Obwohl die Juniors mit viel Druck in die Partie starteten, lagen sie nach dem ersten Drittel bereits mit zwei Toren im Rückstand. Im ausgeglicheneren Mittelabschnitt sowie im Schlussdrittel erzielten die Kärntner jeweils einen weiteren Treffer.

Früher Rückstand trotz starkem Beginn

Die Salzburger begannen mit hohem Tempo und drängten die Hausherren in die Defensive. Allerdings wurden sie auf den Außenbahnen gehalten und kamen gegen Torhüter Patrick Müller kaum zu gefährlichen Abschlüssen. Nach einer überstandenen Unterzahl fanden die Klagenfurter besser ins Spiel. Linus Schrott brachte das Future Team in der 13. Spielminute mit 1:0 in Führung.

In Überzahl erhöhte Niclas Micelli in der 16. Minute per Rebound von Filip Simovic auf 2:0. Juniors-Torhüter Luca Haitzmann verhinderte mit starken Paraden gegen Ende des ersten Drittels einen weiteren Gegentreffer in Unterzahl.

Klagenfurt bleibt konsequenter

Der zweite Abschnitt verlief ausgeglichener, doch die Klagenfurter zeigten sich im Abschluss konsequenter. Marcel Vodnjov erhöhte in der 23. Spielminute auf 3:0. Die Juniors suchten verstärkt den Weg nach vorne, während die Hausherren zu Konterchancen kamen. In der 25. Minute entschied Haitzmann ein Duell gegen den allein auf ihn zulaufenden Ben Öfner für sich.

Die Salzburger bemühten sich um mehr Spielkontrolle, scheiterten jedoch wiederholt mit ungenauen Pässen an der Defensive der Kärntner, die die Mitte konsequent geschlossen hielten.

Schlussoffensive bleibt erfolglos

Die Red Bull Hockey Juniors kamen laufstark aus der Kabine und prüften Müller zu Beginn des Schlussabschnitts mehrmals. Dennoch traf erneut das Future Team: Aljaz Hrobat Plemelj stellte in der 44. Spielminute auf 4:0. Trotz einer Schlussoffensive und mehrerer Abschlüsse kamen die Red Bulls gegen die Klagenfurter Defensive kaum zu gefährlichen Chancen und blieben ohne Torerfolg.

Trainer sieht Lernprozess

Head Coach Teemu Levijoki analysierte nach der Partie: „Wir haben zu viele Strafen genommen und nicht konsequent genug nach vorne gearbeitet. In der Defensive haben wir zu viele Rebounds zugelassen. Klagenfurt hat uns gut auf den Außenbahnen gehalten und es uns schwer gemacht, vor das Tor zu kommen.“

Der Trainer sieht die Niederlage als Teil des Entwicklungsprozesses: „Aber es war erst das zweite Spiel der Saison. Solche Erfahrungen sind Teil des Lernprozesses. Wir müssen daraus lernen und an diesen Punkten arbeiten.“

Quelle: https://ecrbs.redbulls.com/de/news/260924-KFTvsRBJ

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