Red Bull Juniors siegen nach Penaltyschießen in Gröden

Mona HopfingerMona Hopfinger
Eishockey-Spieler mit Puck und Schläger auf Eisbahn in Salzburg
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Die Red Bull Hockey Juniors haben sich beim amtierenden Meister HC Gherdeina Valgardena.IT mit 6:5 nach Penaltyschießen durchgesetzt. Jayden Sinner traf erstmals in der Alps Hockey League, Paul Oberhauser gelang ein Doppelpack.

Die Red Bull Hockey Juniors haben das Auswärtsspiel in der Alps Hockey League gegen Titelverteidiger HC Gherdeina Valgardena.IT mit 6:5 nach Penaltyschießen gewonnen. Nach einem 0:2-Rückstand kämpften sich die Salzburger zurück und gaben eine 5:3-Führung noch aus der Hand, ehe Lukas Greil im Penaltyschießen den Siegtreffer erzielte.

Das erste Drittel verlief torlos, obwohl beide Teams Chancen hatten. Tobias Moroder traf für Gröden die Stange, doch Luca Haitzmann im Tor der Juniors hielt seinen Kasten sauber.

Rückstand und Aufholjagd

Im zweiten Abschnitt gingen die Hausherren durch Moroder in Führung. Nur 89 Sekunden später erhöhte Nicolo Fabio Esposito auf 2:0. Kurz vor der Pause gelang Luca Fischer nach Vorlage von Tobias Koller und Paul Oberhauser der Anschlusstreffer zum 1:2.

Im Schlussdrittel drehten die Juniors die Partie. Jayden Sinner erzielte nach einem Offensivbully seinen ersten Treffer in der Alps Hockey League zum 2:2. Gröden antwortete durch Stephan Deluca zum 3:2, doch Oberhauser glich per Tip-in aus. Drei Minuten später brachte er die Salzburger mit seinem zweiten Tor erstmals in Führung.

Dramatisches Finish

In Überzahl baute Isak Norlin die Führung auf 5:3 aus. Doch Gröden gab sich nicht geschlagen: Simon Pitschieler verkürzte, Vlastimil Dostalek glich in der 59. Minute zum 5:5 aus und erzwang die Verlängerung.

In der Overtime blieb es torlos, sodass das Penaltyschießen entscheiden musste. Dort verwertete Greil den entscheidenden Versuch und sicherte den Auswärtssieg.

Trainer fordert mehr Kontrolle

„Für die Zuschauer war es sicher ein sehr unterhaltsames Spiel“, sagte Head Coach Antti Aarnio. Die Mannschaft habe sich nach langsamem Start gesteigert und mit mehr Tempo zurückgekämpft. „Dass wir danach fünf Tore erzielen, ist natürlich sehr positiv. Gleichzeitig sind fünf Gegentore zu viel“, so Aarnio. Man müsse lernen, mit einer Führung besser umzugehen und solche Spiele kontrollierter zu Ende zu bringen.

Quelle: https://ecrbs.redbulls.com/de/news/261022-GHEvsRBJ

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