Red Bull Salzburg vor Rückspiel bei Pafos FC

Mit einem 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel reist Red Bull Salzburg am Donnerstag zum Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League nach Zypern. Das Match gegen Pafos FC findet im Alphamega Stadium in Limassol statt.
Die Salzburger gehen mit einem knappen Vorsprung in die Partie am Donnerstag. Das Hinspiel war von einer zweistündigen Unterbrechung wegen starker Regenfälle geprägt. Auf Zypern erwarten die Mannschaft nun andere Bedingungen: Hitze, Trockenheit und Sonne sind laut Prognose zu erwarten.
Die Gastgeber haben mehrere Vorteile auf ihrer Seite. Salzburg muss mit einigen Verletzungen aus dem Hinspiel umgehen, zudem steckt das Auswärtsremis beim WAC noch in den Knochen. Pafos FC hatte am Wochenende spielfrei. Allerdings muss Pafos-Trainer Ricardo Sa Pinto auf Sema verzichten, der im Hinspiel eine Gelb-Rote Karte sah.
Austragungsort in Limassol
Da das eigentliche Stadion von Pafos FC die UEFA-Vorgaben nicht erfüllt, wird die Begegnung im Alphamega Stadium in Limassol ausgetragen. Die Hafenstadt liegt rund 45 Autominuten östlich von Pafos. Beim 4:0-Heimsieg nach Verlängerung gegen Hajduk Split in der zweiten Qualifikationsrunde kamen lediglich 4.169 Zuschauer.
Anpfiff ist um 19 Uhr (20 Uhr Ortszeit). Ein portugiesisches Schiedsrichterteam rund um Referee Joao Pinheiro leitet das Spiel. In Österreich überträgt ServusTV bzw. ServusTV On die Partie.
Personalsituation angespannt
Johannes Moser fällt mit Adduktorenproblemen aus. Aus dem Hinspiel verletzt sind Enrique Aguilar (Unterarm) sowie Soumaila Diabate und Gaoussou Diakite (beide Oberschenkel), die mehrere Wochen pausieren müssen. Bei Edmund Baidoo (Oberschenkel) ist der Einsatz noch offen. Anrie Chase, Stefan Lainer und Justin Omoregie absolvieren aktuell wieder Teile des Mannschaftstrainings.
Trainer und Spieler vor dem Match
Trainer Danny Röhl betonte die Wichtigkeit eines aktiven Spiels: „Für uns wird es wichtig sein, auch auswärts sehr aktiv zu spielen. Wir dürfen uns nicht reindrängen lassen.“ Er erwartet eine erfahrene Mannschaft, die vor allem bei Standardsituationen und weiten Bällen gefährlich werden könne.
Stürmer Karim Konate verwies auf die Heimstärke der Zyprer: „Wie gefährlich Pafos daheim sein kann, haben sie zuletzt gegen Hajduk Split gezeigt, wo sie letztlich 4:0 gewonnen haben.“ Salzburg müsse von der ersten Minute an konzentriert sein und die eigenen Tormöglichkeiten konsequenter nutzen als zuletzt.
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