Red Bulls empfangen Eisbären Berlin

Mona HopfingerMona Hopfinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Der EC Red Bull Salzburg trifft am Mittwoch in der Champions Hockey League auf die Eisbären Berlin. Für die Salzburger geht es um alles: Nur mit Punkten bleiben die Chancen auf die Playoff-Teilnahme erhalten.

Die Salzburger stehen in der Champions Hockey League unter Zugzwang. Am Mittwoch um 20.20 Uhr gastieren die Eisbären Berlin in der Eisarena Salzburg, die Partie wird live auf ORF Sport+ übertragen. Nach vier absolvierten Runden liegen die Red Bulls mit drei Punkten auf dem 20. Platz, die Berliner rangieren als 14. mit sechs Zählern. Für die K.o.-Phase qualifizieren sich die ersten 16 Mannschaften.

Kampf um den Playoff-Einzug

Die Ausgangslage ist angespannt: Zwischen dem elften Platz und Rang 20 drängen sich zehn Teams auf engstem Raum. Salzburg benötigt dringend Siege, um im Rennen zu bleiben. Seit Einführung der Regular Season vor vier Jahren waren mindestens sieben Punkte für den 16. Platz notwendig. Nach dem Duell mit Berlin steht nur noch eine weitere Runde auf dem Programm.

Formkurve zeigt nach oben

Die jüngsten Auftritte stimmen die Red Bulls zuversichtlich. Nach schwachem Saisonstart in der win2day ICE Hockey League gelangen zuletzt zwei Siege gegen die Pioneers Vorarlberg und Milano HC. Bereits im Vorjahr bezwangen die Salzburger die Eisbären zuhause mit 4:1, wenn auch gegen ein stark ersatzgeschwächtes Team.

Die Berliner reisen allerdings in Topform an. Der amtierende und Rekord-DEL-Meister gewann die letzten vier DEL-Partien und belegt den zweiten Tabellenplatz. Am vergangenen Sonntag besiegten die Eisbären Spitzenreiter Nürnberg Ice Tigers zuhause mit 4:1. Trainer Éric Dubois, der im Sommer Serge Aubin nach über sieben Jahren ablöste, führt den Hauptstadtclub erfolgreich weiter.

Berlins Offensivkraft

In der DEL sticht Ty Ronning mit sieben Toren aus sechs Spielen heraus. In der CHL ist es der Deutsche Leo Pföderl, der mit fünf Treffern aus vier Partien die Berliner Torjägerliste anführt.

Personalsorgen bei den Red Bulls

Thomas Raffl wird dem Team noch länger fehlen. Der 40-jährige Stürmer wird operiert und fällt mehrere Wochen aus. Auch Florian Baltram ist am Mittwoch noch nicht einsatzbereit, sein Comeback rückt aber näher. Maximilian Wurzer steht wieder zur Verfügung. Benedikt Krainer, der am Sonntag gegen Milano sein Profi-Debüt gab, wird erstmals in der CHL aufgeboten.

Schneider fordert Unterstützung

„Die Eisbären sind als mehrfacher Meister der DEL ein Top-Team mit einer top Qualität. Da wartet ein richtig schweres Spiel auf uns“, erklärte Peter Schneider. „Aber wir sind hochmotiviert, unsere Chance zu nutzen und spielen bis zum Ende durch. Wir wollen auch in der Entwicklung wieder einen Schritt nach vorn machen und freuen uns auch auf die Hilfe unserer Fans, die gerade jetzt besonders wichtig für uns sind.“

Die bisherige CHL-Bilanz der Red Bulls: ein Sieg gegen Bílí Tygri Liberec (3:0), drei Niederlagen gegen die Kölner Haie (2:5), Rögle Ängelholm (0:5) und Växjö Lakers (3:6). Nach dem Berlin-Spiel steht am 13. Oktober die letzte Partie bei Skellefteå AIK an.

Quelle: https://ecrbs.redbulls.com/de/news/261006-Vorschau-CHL-RBS-EBB

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