Red Bulls gastieren bei Pustertal – Revanche für Playoff-Aus

Mona HopfingerMona Hopfinger
Eishockey-Spieler im Kampf um den Puck vor dem Tor in Vorarlberg
© ecrbs.redbulls.com

Der EC Red Bull Salzburg trifft am Freitag (19.45 Uhr) erstmals in dieser Saison auf den HC Falkensteiner Pustertal. Die Salzburger wollen ihre Siegesserie ausbauen und sich für das Viertelfinal-Aus der Vorsaison revanchieren.

In der 16. Runde der win2day ICE Hockey League steht für die Red Bulls das Auswärtsspiel in Bruneck auf dem Programm. Nach vier Erfolgen in Folge – zuletzt ein 2:1 gegen die Vienna Capitals – reisen die Salzburger als Tabellensechster zum Fünftplatzierten.

Besondere Brisanz erhält die Partie durch die Erinnerung an die vergangene Saison: Damals schieden die Red Bulls im Viertelfinale gegen die Südtiroler mit vier Niederlagen aus. Nun bietet sich erstmals die Gelegenheit zur Wiedergutmachung.

Duell zweier Formteams

Beide Mannschaften befinden sich in starker Verfassung. Während Salzburg durch den gestrigen Heimerfolg auf Rang sechs kletterte, haben auch die Pustertaler ihre letzten vier Partien gewonnen. Der Vize-Champion der Vorsaison hatte spielfrei und weist noch zwei Begegnungen weniger auf als die Red Bulls. Eine Siegesserie endet in Bruneck also definitiv.

Die Mannschaft von Cheftrainer Jason Jaspers stellt mit nur 31 Gegentoren in 13 Spielen die beste Defensive der Liga. Torhüter Colin Furlong glänzt mit einer Fangquote von 93,2 Prozent. Der gebürtige Kanadier mit italienischer Doppelstaatsbürgerschaft spielte bereits von 2018 bis 2021 für Pustertal, ehe er über Gherdëina und Ritten in dieser Saison nach Bruneck zurückkehrte.

Salzburg defensiv stabiler

Die Red Bulls kassierten in 15 Partien 47 Gegentreffer (Rang neun), zeigten sich zuletzt aber deutlich gefestigter: In den vergangenen vier Spielen mussten sie nur fünf Mal hinter sich greifen. Torhüter David Kickert unterstrich diese Entwicklung gestern mit einer Fangquote von über 97 Prozent gegen Wien.

Neuzugang Fredrik Claesson gibt in Bruneck sein Liga-Debüt für Salzburg. Nicht zur Verfügung stehen Thomas Raffl, Peter Schneider und Olivier Galipeau sowie Torhüter Atte Tolvanen, der sich aus privaten Gründen in Finnland aufhält.

„Das letzte Viertelfinale war ärgerlich, da ist jeder nochmal doppelt so motiviert“, sagte Stürmer Luca Auer vor der Partie. „Wir wollen einfach spielen, Leute zum Tor schicken, viel schießen und Chaos vorm Tor kreieren. Dann springt auch mal die Scheibe und die Chancen müssen wir nutzen.“

Die ewige Bilanz seit 2021 ist ausgeglichen: In 24 Spielen gab es jeweils zwölf Siege für beide Teams. Die letzten zehn Duelle gewannen die Pustertaler achtmal.

Quelle: https://ecrbs.redbulls.com/de/news/261027-Vorschau-HCP-RBS

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