Red Bulls verlieren in Växjö trotz Aufholjagd mit 3:6

Der EC Red Bull Salzburg kassierte in der Champions Hockey League bei den Växjö Lakers eine 3:6-Niederlage. Nach einem 0:5-Rückstand kämpften sich die Salzburger im Schlussdrittel noch einmal heran, konnten die Partie aber nicht mehr drehen.
Die Salzburger blieben bei ihrer Schwedenreise in der Champions Hockey League ohne Punkte. Nach der Niederlage bei Rögle BK vor zwei Tagen unterlagen die Red Bulls am Sonntag auch den Växjö Lakers deutlich.
Die Hausherren dominierten das erste Drittel und gingen mit einer komfortablen 3:0-Führung in die Pause. Die Gäste aus Salzburg fanden lange Zeit kein Mittel gegen die spielstarken Schweden und kamen kaum zu gefährlichen Offensivaktionen.
Schweden mit brutaler Effizienz
Bereits nach acht Minuten brachte Eemeli Suomi die Lakers mit einem abgefälschten Schuss in Führung, gegen den Goalie Atte Tolvanen machtlos war. Jimi Suomi erhöhte per One-timer aus dem linken Bullykreis auf 2:0. Hugo Gustafsson stellte kurz vor der Drittelpause mit einem Nachschuss auf 3:0.
Im zweiten Abschnitt setzten die Schweden ihre Dominanz fort. Dennis Rasmussen traf im Powerplay zum 4:0, Eemeli Suomi erhöhte auf 5:0. Erst dann gelang Dennis Robertson im Powerplay der Anschlusstreffer für die Red Bulls, als er von hinter der Torlinie über die Schoner von Växjö-Goalie Ludvig Persson traf.
Starkes Schlussdrittel reicht nicht
Im letzten Abschnitt zeigten die Salzburger eine deutliche Leistungssteigerung. Benjamin Nissner verkürzte kurz nach Wiederbeginn aus dem halbhohen Slot auf 2:5. Nick Poisson brachte die Gäste mit seinem Treffer auf 3:5 heran und machte die Partie noch einmal spannend.
Die Red Bulls agierten nun auf Augenhöhe und kreierten weitere gefährliche Szenen vor dem gegnerischen Tor. Auch in Überzahl und mit leerem Tor gelang der Anschlusstreffer aber nicht mehr. Ein Empty-Net-Treffer in den letzten Sekunden besiegelte den 6:3-Endstand für die Schweden vor 2.587 Zuschauern.
Peter Schneider zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: „Wir hatten ein starkes Finish, aber leider auch einen schwachen Start. Man muss den Hut vor den Schweden ziehen, die mit viel Tempo kommen und technisch sehr versiert sind.“ Trotz der Niederlage lobte er die Moral seiner Mannschaft: „Ich bin trotzdem stolz auf die Jungs, wir haben nie aufgegeben und uns am Ende noch einmal herangekämpft. Aber so einem 0:5-Rückstand hinterherzulaufen ist natürlich sehr schwer.“
Das nächste Heimspiel in der win2day ICE Hockey League bestreiten die Red Bulls am 18. September gegen den EC-KAC in der Eisarena Salzburg.
Quelle: https://ecrbs.redbulls.com/de/news/260913-CHL-VLH-RBS
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