Religionslehrer tagten zu Demokratie und Frieden

Drei Tage lang standen Demokratiebildung und religiöse Perspektiven auf Frieden im Mittelpunkt: Die Jahreskonferenzen für katholischen Religionsunterricht und die „RELI-Spielräume“ brachten Pädagoginnen und Pädagogen im Burgenland zusammen.
Vom 20. bis 22. Oktober 2026 kamen Religionslehrkräfte an drei burgenländischen Standorten zusammen: im Haus der Begegnung in Eisenstadt, im Kastell Stegersbach und im JUFA Neutal. Die Veranstaltungen richteten sich an die Bereiche APS Nord, Mitte und Süd sowie an den katholischen Religionsunterricht in kroatischer Sprache.
Organisiert wurde die Kooperation von der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland und dem Schulamt der Diözese Eisenstadt. Im Zentrum stand die Frage, wie sich Demokratiebildung konkret im Religionsunterricht verankern lässt und mit religiösen Zugängen zu Gerechtigkeit, Frieden und Zusammenleben verbunden werden kann.
Religionsunterricht als Lernort für Demokratie
Die „RELI-Spielräume“ demonstrierten, wie religiöse Bildung demokratische Prozesse fördern kann: Gemeinsames Hinterfragen, praktisches Ausprobieren, kreative Gestaltung und der Austausch über verschiedene Weltanschauungen standen im Vordergrund. Demokratie entfalte sich dort, wo Menschen einander Gehör schenken, Verantwortung tragen und erleben, dass ihre Meinung Gewicht hat.
Religionsunterricht und religiöse Bildung tragen so dazu bei, dass Vielfalt nicht als Gefahr wahrgenommen wird, sondern als Basis für gemeinsames Lernen und Zusammenleben.
Nachmittags fanden die Jahreskonferenzen der Fachinspektor:innen für katholischen Religionsunterricht sowie des Schulamtes der Diözese Eisenstadt statt.

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