Rettungshunde trainierten drei Tage in Bruckneudorf

Mona HopfingerMona Hopfinger
Rettungssanitäter in roten Uniformen vor einem weißen Rettungswagen im Freien
© oerhb.at

Von 16. bis 18. Oktober fand am Truppenübungsplatz Bruckneudorf die Bundeseinsatzübung der Rettungshundestaffeln statt. Rotes Kreuz, ÖRHB und Feuerwehren übten gemeinsam realitätsnahe Einsatzszenarien.

Am Truppenübungsplatz Bruckneudorf wurde von 16. bis 18. Oktober die Bundeseinsatzübung 2026 der Rettungshundestaffeln durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitung auf Ernstfälle sowie die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einsatzorganisationen.

Organisiert wurde die Übung von Bundeseinsatzleiter Andreas Kostron. Barbara Müller leitete als Einsatzleiterin gemeinsam mit angehenden Einsatzleiterinnen und Einsatzleitern aus ganz Österreich die Einteilung der Suchgebiete. Die Übung bot Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln und die Kooperation zu vertiefen.

Realistische Szenarien mit mehreren Organisationen

Mitglieder des Roten Kreuzes und der ÖRHB trainierten in einsatznahen Szenarien mit geschminkten Versteckpersonen. Dabei lag der Fokus auf der Zusammenarbeit der Organisationen und der optimalen Versorgung im Einsatzfall.

Am Samstag beteiligten sich auch Feuerwehren aus der Umgebung an verschiedenen Szenarien. Solche gemeinsamen Trainings dienen dazu, Abläufe aufeinander abzustimmen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Neben Flächenhunden waren auch Mantrailing-Teams aus Niederösterreich, Steiermark und Kärnten im Einsatz, die im städtischen Gebiet unterschiedliche Szenarien absolvierten.

Zertifikate und Jugendliche erstmals dabei

Verantwortliche von Notruf Niederösterreich waren am Samstag vor Ort, um sich über die Zusammenarbeit der Rettungshunde-Organisationen mit anderen Einsatzkräften zu informieren. Am Abend erhielten Michaela Muschitz und Barbara Müller ihre Einsatzleiterzertifikate von Notruf Niederösterreich 144.

Erstmals nahmen heuer auch Jugendmitglieder an der Einsatzübung teil. Obwohl sie erst ab 18 Jahren in den Einsatz gehen dürfen, konnten sie bei der Übung wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Betreuung übernahm der niederösterreichische Landesjugendreferent Florian Eibensteiner.

Rotes Kreuz übernahm Versorgung

Zeitgleich zur Bundeseinsatzübung fand die Landesübung des Roten Kreuzes statt. Die Organisation stellte Festzelte, Küche und Verpflegung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit.

Bei einem gemeinsamen bunten Abend stand auch die Kameradschaft im Vordergrund. Neben der fachlichen Ausbildung sei vor allem die Gemeinschaft ein wichtiger Bestandteil der ehrenamtlichen Tätigkeit, hieß es.

Quelle: https://www.oerhb.at/bundeseinsatzuebung-2026

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