Rettungshunde trainierten Thermik-Suche in Riedlingsdorf

Anfang Oktober fand in Riedlingsdorf eine zweitägige Landesübung zum Thema Thermik in der Rettungshundearbeit statt. Hundeführerinnen und Hundeführer lernten, wie Wetter und thermische Strömungen die Geruchsausbreitung beeinflussen.
Am 3. und 4. Oktober absolvierten Rettungshundeteams in Riedlingsdorf eine Landesübung mit dem Schwerpunkt Thermik in der Rettungshundearbeit. Die Veranstaltung kombinierte theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen im Gelände.
Der erste Tag begann mit einem theoretischen Vormittag, den Bundesausbildungsreferent Michael Heller leitete. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Informationen über die Entstehung und Wirkung von Thermik sowie deren Auswirkungen auf die Geruchsausbreitung in Suchgebieten.
Praxistraining im Gelände
Am Nachmittag des ersten Tages und am 4. Oktober wurde das erlernte Wissen im Gelände umgesetzt. Die Hundeführerinnen und Hundeführer erprobten gemeinsam mit ihren Hunden, wie Wetter, Gelände, Wind und thermische Strömungen bei der Planung und Durchführung einer Suche berücksichtigt werden müssen. Dabei stand auch die richtige Einschätzung des Hundeverhaltens im Mittelpunkt.
Die Kombination aus Theorie und Praxis ermöglichte den Teams, bestehende Kenntnisse zu vertiefen und neue Erfahrungen zu sammeln. Regelmäßige Weiterbildungen und gemeinsame Übungen sind Teil der Vorbereitung auf Einsätze.
Die Organisatoren bedankten sich bei Michael Heller für die fachliche Gestaltung der Ausbildungstage. Dank ging auch an die Gemeinde Hochart und Dr. Michael Halwachs für die Bereitstellung des Übungsgebietes sowie an die Staffel Riedlingsdorf für die Organisation der Landesübung.
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