Retzbach setzt auf giftfreie Rattenvorsorge

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Gemeinde Retzbach lässt das gesamte Gemeindegebiet und Kanalnetz auf Ratten kontrollieren. Zunächst kommen giftfreie Köder zum Einsatz, um Aktivitäten frühzeitig zu erkennen.

Im Auftrag der Gemeinde Retzbach führt die Fachfirma sauber+stark Kontrollen im gesamten Gemeindegebiet und im Kanalnetz durch. Ziel ist die Früherkennung eines möglichen Rattenbefalls und die Verhinderung seiner Ausbreitung.

Zweistufiges System mit giftfreien Ködern

In der ersten Phase werden ausschließlich Non-Tox-Köder verwendet. Diese giftfreien Köder dienen dazu, Rattenaktivitäten anhand von Fraßspuren festzustellen. Für Menschen, Haustiere, Vögel und die Umwelt sind sie unbedenklich.

Wirkstoffköder, die die Blutgerinnung der Ratten hemmen, kommen erst zum Einsatz, wenn tatsächlich ein Befall nachgewiesen wurde. Diese Biozide befinden sich ausschließlich in fest verschlossenen, gesicherten Köderboxen.

Die Gemeinde warnt davor, Köderboxen zu berühren, zu öffnen oder zu versetzen. Hunde sollten im Bereich der Kontrollstellen an der Leine geführt werden.

Bürger können Ausbreitung verhindern

Die Gemeinde appelliert an die Bevölkerung, keine Speisereste in die Toilette zu werfen, da diese Ratten in die Kanalisation locken. Auf offenen Komposthaufen sollten keine gekochten Speisereste, Fleisch oder Fisch landen.

Mülltonnen sollten geschlossen bleiben, gelbe Säcke möglichst erst am Abholtag bereitgestellt werden. Beim Vogelfutter gilt: sparsam verwenden und herumliegende Futterreste vermeiden.

Schon kleine Maßnahmen im Alltag helfen laut Gemeinde, Ratten keine Nahrungsquellen zu bieten.

Quelle: https://www.retzbach.gv.at/Rattenvorsorge_in_unserer_Gemeinde_-_Gemeinsam_vorbeugen_

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