Richtig trinken bei Hitze: Warum reines Wasser schadet
Starkes Schwitzen entzieht dem Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Mineralstoffe. Wer ausschließlich Wasser trinkt, riskiert Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden. Experten raten zu mineralstoffreicheren Alternativen.
Bei hohen Temperaturen verliert der Körper durch Schwitzen neben Wasser auch lebenswichtige Salze. Wird nur reines Wasser getrunken, kann der Mineralienhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten. Die Folge: Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme.
Empfohlen werden mineralstoffreiches Wasser, ungesüßte Kräutertees oder hochwertige Frucht- und Gemüsesäfte im Verhältnis 1:4 mit Wasser verdünnt. Die Getränke sollten lauwarm oder zimmertemperiert sein. Eiskalte Getränke verstärken das Schwitzen, da der Körper gegensteuern muss.
Vier Maßnahmen für heiße Tage und Nächte
Richtiges Lüften: Fenster nur nachts und in den frühen Morgenstunden öffnen. Danach schließen und abdunkeln.
Leichte Kost: Wassermelone, Salate oder kalte Suppen belasten den Kreislauf weniger.
Kühlende Kräuter: Salbei, Melisse oder Pfefferminze wirken beruhigend auf das durch Hitze belastete Nervensystem.
Schnelle Abkühlung: Zwei Minuten lang kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lassen – das kühlt das Blut im gesamten Körper.
Warnsignale beachten
Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, ungewöhnliche Müdigkeit, Muskelkrämpfe oder Kreislaufprobleme sollten ernst genommen werden. Sie können erste Anzeichen einer Überhitzung oder eines Flüssigkeitsmangels sein.
Die Tipps stammen von Mag. Christina Meilinger, Sozialkoordination Oberpinzgau.
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