Ringschluss Wiener Neustadt liegt im Zeitplan

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Das größte laufende Verkehrsprojekt Niederösterreichs, der Ringschluss der B17 in Wiener Neustadt, kommt planmäßig voran. Landesrat Udo Landbauer und Bürgermeister Klaus Schneeberger zeigten sich bei einer Baustellenbesichtigung zufrieden mit dem Fortschritt.

Udo Landbauer und Klaus Schneeberger besichtigten diese Woche die Baustelle des B17-Ringschlusses. Der Verkehrslandesrat betonte, dass das derzeit größte Straßenbauprojekt des Landes planmäßig voranschreite. Die Maßnahme entlaste die Bevölkerung und stärke den Wirtschaftsstandort.

Der Wiener Neustädter Bürgermeister hob hervor, dass nach jahrzehntelangen Diskussionen nun ein wichtiges Infrastrukturvorhaben sichtbar Gestalt annehme. Die Verkehrsentlastung betreffe insbesondere die Grazer Straße und die Nestroystraße, was die Lebensqualität der Menschen erhöhe.

Mehrere Bauabschnitte bereits fertiggestellt

Die Neugestaltung der nördlichen Anschlussstelle B60/B21b/B17 wurde Ende Juli abgeschlossen. Auch die Verlegung der Landesstraße L4089 im Norden sowie der begleitende Geh- und Radweg entlang der B60 sind bereits fertig. Auf der gesamten Trassenlänge konnte die Dammschüttung abgeschlossen werden.

Von insgesamt sechs Brückenbauwerken sind fünf vollständig fertiggestellt. Beim letzten Brückenobjekt, der „Anbindung alte Fabrik“, stehen nur noch Restarbeiten aus.

Umbau der Kreuzung läuft bei vollem Verkehr

Der Umbau der Kreuzung B53/S4/B17 erfolgt unter vollständiger Aufrechterhaltung des Verkehrs. Parallel laufen Pflasterungsarbeiten, der Einbau der zementstabilisierenden Tragschicht auf der Haupttrasse sowie die Errichtung des Lärmschutzes auf Hochtouren. Die Überführungen „Am Triangel“ und „Rechte Kanalzeile“ sollen noch im Oktober für den Verkehr freigegeben werden.

Bei der Umsetzung kommen insbesondere niederösterreichische und regional verankerte Unternehmen zum Einsatz. Die Fertigstellung und Verkehrsfreigabe des Gesamtprojektes sind für Herbst 2027 geplant.

Das Land investiert rund 45 Millionen Euro in die Verkehrsmaßnahme. Diese soll Wiener Neustadt, Lichtenwörth und die gesamte Region nachhaltig entlasten und für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen, so Landbauer.

Quelle: OTS

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