RLB Steiermark mit 633,7 Millionen Euro Halbjahresgewinn

Die Raiffeisenlandesbank Steiermark hat im ersten Halbjahr 2026 ein Gesamtergebnis von 633,7 Millionen Euro erzielt. Neben dem operativen Geschäft trug vor allem die Beteiligung an der Raiffeisen Bank International zum Ergebnis bei.
Die Raiffeisenlandesbank Steiermark verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 ein Gesamtergebnis von 633,7 Millionen Euro nach IFRS. Das gab die Bank am Freitag bekannt.
Das operative Geschäft steuerte einen wesentlichen Teil zum Ergebnis bei: Der Zinsüberschuss belief sich auf 75,3 Millionen Euro, der Provisionsüberschuss auf 23,6 Millionen Euro. Beide Positionen zusammen legten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 13,5 Millionen Euro zu.
Bewertungseffekt bei RBI-Beteiligung
Einen erheblichen Beitrag zum Halbjahresergebnis lieferte die Beteiligung an der Raiffeisen Bank International (RBI). Deren außergewöhnlich positive Entwicklung schlug sich in einem Bewertungseffekt von 476,2 Millionen Euro nieder.
Die Bilanzsumme der RLB Steiermark stieg um 376,6 Millionen Euro auf 17,88 Milliarden Euro. Die Eigenmittelquote liegt mit 23,3 Prozent deutlich über den gesetzlichen Anforderungen.
Anleihe mit hoher Nachfrage platziert
Generaldirektor Martin Schaller führte die operativen Zahlen auf die intensive Betreuung von Firmen- und Privatkunden in herausfordernden Zeiten zurück. Wie er berichtete, hat die RLB Steiermark kürzlich am internationalen Finanzmarkt eine Anleihe über 500 Millionen Euro platziert. Die Verzinsung beträgt 3,250 Prozent bei einer Laufzeit von fünf Jahren.
Die Nachfrage übertraf das Angebot deutlich: Mit mehr als 2,6 Milliarden Euro lag sie bei einem Vielfachen des Emissionsvolumens. Schaller wertete dies als klares Zeichen für die Qualität und Attraktivität der Bank als Emittent.
Quelle: APA
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