Roger Schmidt wird neuer Fußball-Chef bei Red Bull

Pia ProdingerPia Prodinger
Fußball-WM, Kalenderblatt 1. Oktober, Mann vor Weltkarte und Globus
© Mit KI (Gemini) generiert

Der frühere Salzburg-Trainer Roger Schmidt übernimmt ab 1. Oktober die Position des globalen Fußball-Chefs bei Red Bull. Er tritt damit die Nachfolge von Jürgen Klopp an, der zum deutschen Nationaltrainer aufgestiegen ist.

Red Bull hat die Nachfolge von Jürgen Klopp geregelt: Roger Schmidt wird ab 1. Oktober als Head of Global Soccer die weltweite Fußball-Strategie des Unternehmens verantworten. Das gab der Konzern bekannt. Der erfahrene Coach hat einen langfristigen Vertrag unterzeichnet.

Gemeinsam mit Florian Scholz, der als Head of Global Soccer Commercial tätig ist, soll Schmidt das Fußball-Ökosystem des Brauseherstellers sowohl sportlich als auch wirtschaftlich weiterentwickeln. Die rasche Neubesetzung der Position überrascht, nachdem Klopp erst nach der Weltmeisterschaft vom Unternehmen freigegeben worden war, um Julian Nagelsmann als Bundestrainer zu beerben.

Mintzlaff hebt Erfahrung und Philosophie hervor

Oliver Mintzlaff, Sport-Boss bei Red Bull, zeigte sich erfreut über die Verpflichtung: „Wir freuen uns sehr, Roger Schmidt wieder bei Red Bull begrüßen zu dürfen. Mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner herausragenden Fußballkompetenz und seinem klaren Verständnis für unsere Philosophie ist er die richtige Person, um die sportliche Ausrichtung unseres globalen Fußball-Portfolios zu verantworten“, erklärte er.

Mintzlaff hob besonders Schmidts Fähigkeit hervor, junge Spieler zu fördern und auf höchstem Level zu entwickeln. Dessen offensiver, intensiver Spielstil mit aggressivem Pressing passe hervorragend zur Fußball-DNA des Unternehmens.

Erfolgreiche Karriere mit Salzburg-Vergangenheit

Der 59-Jährige machte sich zwischen 2012 und 2014 als Trainer von RB Salzburg einen Namen und feierte dort Erfolge. Danach trainierte er Bayer Leverkusen, Beijing Guoan in China, PSV Eindhoven und Benfica Lissabon. Zuletzt war Schmidt als Global Sports Director der J-League in Japan tätig. Obwohl er wiederholt als Trainer für RB Leipzig gehandelt wurde, lehnte er stets ab.

Schmidt selbst äußerte sich positiv zur neuen Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin stolz darauf, künftig wieder Teil der Red Bull Familie zu sein“, sagte er. Das internationale Club-Portfolio sei einzigartig und ambitioniert. Die Kombination aus Talententwicklung und Erfolg auf höchstem Niveau mache die Position für ihn besonders reizvoll.

Quelle: dpa

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