Rohrbach-Berg richtet Selbsthilfe-Basis für Blackout ein

Mona HopfingerMona Hopfinger
Selbsthilfe-Basis Rohrbach-Berg: Menschen mit Laternen vor beleuchteter Schule bei Nacht
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Stadtgemeinde Rohrbach-Berg bereitet sich auf einen möglichen großflächigen Stromausfall vor. Am 8. Oktober wurde das Konzept für eine zentrale Anlaufstelle im Schulzentrum präsentiert, die im Krisenfall Informationen bereitstellen und Hilfe koordinieren soll.

Bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 8. Oktober 2026, stellte die Stadtgemeinde Rohrbach-Berg das Projekt „Selbsthilfe-Basis bei Blackout“ vor. Vertreter von Vereinen, Organisationen und Institutionen sowie Gemeindepolitiker und engagierte Bürger erhielten Einblick in das ausgearbeitete Konzept und die geplante Umsetzung.

Schulzentrum wird zentrale Anlaufstelle

Bei einem länger andauernden, großflächigen Stromausfall fallen möglicherweise neben der Stromversorgung auch Kommunikationsnetze, Heizungen und wichtige Bereiche der täglichen Versorgung aus. Die Stadtgemeinde arbeitet deshalb an der Einrichtung einer Selbsthilfe-Basis im Schulzentrum.

Die Einrichtung soll im Krisenfall als zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung fungieren. Zu den Hauptaufgaben gehören die Bereitstellung verlässlicher Informationen, die Entgegennahme und Weiterleitung von Hilfeersuchen und Notrufen sowie die Koordination von Selbst- und Nachbarschaftshilfe. Zusätzlich sind eine Wärmeinsel und eine Notunterkunft für besonders schutzbedürftige Personen geplant.

Das Schulzentrum verfügt über wichtige infrastrukturelle Voraussetzungen wie Möglichkeiten zur Notstromversorgung, eine Schulküche, Sanitäranlagen und geeignete Räumlichkeiten für Betreuung und Unterbringung.

Kernteam erarbeitete detailliertes Konzept

Das Kernteam der Arbeitsgruppe Selbsthilfe-Basis – Alois Arnreiter, Georg Klecatsky und Leopold Preining – hat mit großem persönlichen Einsatz und zahlreichen Stunden ehrenamtlicher Arbeit ein detailliertes Organisationskonzept erarbeitet. Dieses bildet die Grundlage für die weitere Vorbereitung und den späteren Betrieb der Selbsthilfe-Basis.

Die Stadtgemeinde bedankte sich bei den drei Mitgliedern für ihre Initiative und ihren Einsatz. Dank galt auch dem Feuerwehr-Pflichtbereichskommandanten Martin Wakolbinger sowie Bezirkshauptmann Mag. Valentin Pühringer für ihre Unterstützung.

Freiwillige Helfer gesucht

Für den Betrieb der Selbsthilfe-Basis sind freiwillige Helfer sehr wichtig. Bei der Informationsveranstaltung wurde gezeigt, welche Aufgaben es gibt und wie man mitmachen kann.

Auch Vereine und Organisationen vor Ort sollen mithelfen, ebenso engagierte Bürger. Sie bringen ihr Können, ihre Erfahrung und ihre Kontakte ein. In den nächsten Monaten sollen die nötigen Teams aufgebaut werden. Man trifft weitere Vorbereitungen und hält die notwendigen Schulungen ab.

Bis Mitte 2027 soll die Selbsthilfe-Basis mit genug Personal und Material einsatzbereit sein.

Quelle: https://www.rohrbach-berg.at/Selbsthilfe-Basis_Rohrbach-Berg_Gemeinsam_fuer_den_Krisenfall_vorsorgen_2

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