Rosenbauer mit Umsatzplus und höherem Gewinn

Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat im ersten Halbjahr 2026 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zugelegt. Die Erlöse kletterten um 3,5 Prozent auf 625,9 Millionen Euro, so der ORF.
Der in Leonding ansässige Konzern verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Umsatzanstieg auf 625,9 Millionen Euro, was einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht. Das börsenotierte Unternehmen gab die Zahlen am Freitag bekannt.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von 28,2 Millionen auf 38,8 Millionen Euro. Noch deutlicher fiel die Entwicklung beim operativen Ergebnis aus: Das EBIT stieg auf 20,4 Millionen Euro und erreichte damit nahezu das Dreifache des Vorjahreswerts.
Beim Gewinn vor Steuern gelang die Wende ins Plus: Das EBT drehte von minus 10,5 Millionen Euro auf plus 11,1 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr strebt Rosenbauer Erlöse von bis zu 1,6 Milliarden Euro an, die EBIT-Marge soll mehr als 6 Prozent betragen.
Auftragsbestand wächst weiter
Der Auftragseingang lag im ersten Halbjahr bei 717,8 Millionen Euro und bewegte sich damit nach Unternehmensangaben auf „hohem Niveau“. Während die Regionen „Area Europe“ und „Middle East & Africa“ Zuwächse verzeichneten, wirkte sich in den USA die Zurückhaltung der Händler aufgrund von Zollstreitigkeiten negativ aus.
Der Auftragsbestand erhöhte sich zum Stichtag 30. Juni 2026 auf 2,4 Milliarden Euro, im Vorjahr waren es noch 2,35 Milliarden Euro gewesen. Auch die Belegschaft wurde ausgebaut: Weltweit sind bei dem Feuerwehrausrüster nun 5.039 Mitarbeitende beschäftigt, das sind 371 mehr als ein Jahr zuvor.
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