Rotes Kreuz Salzburg ehrte 45 langjährige Helfer

In der Salzburger Residenz wurden am Dienstagabend 45 Mitglieder des Roten Kreuzes für ihren jahrzehntelangen Einsatz ausgezeichnet. Landesrätin Daniela Gutschi überreichte 36 Medaillen und neun Verdienstzeichen.
Für 25, 40 oder 50 Jahre im Dienst am Menschen erhielten am Dienstagabend 36 Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes die Feuerwehr- und Rettungs-Medaille. Weitere neun Personen bekamen das Verdienstzeichen des Landes Salzburg für ihr langjähriges Engagement. Die Auszeichnungen überreichte Landesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) im Rahmen eines Festakts in der Residenz.
Beim Roten Kreuz Salzburg engagierten sich 2025 mehr als 5.400 Ehrenamtliche. Sie leisteten rund 1,26 Millionen Stunden freiwillige Arbeit – umgerechnet fast 145 Jahre. Dazu zählte unter anderem der Transport von über 245.000 Patientinnen und Patienten. Zusätzlich waren im Vorjahr rund 1.100 hauptamtliche Mitarbeitende für die Organisation tätig.
Vier Helfer seit 50 Jahren im Einsatz
Vier Geehrte tragen die rote Jacke bereits seit einem halben Jahrhundert: Josef Pirchner, Walter Fischer, Herbert Bacher und Friedrich Kücher wurden gemeinsam mit der Medaille für 50-jährige Tätigkeit ausgezeichnet. Zusammen bringen sie 200 Jahre Engagement für das Rote Kreuz auf.
Peter Bauer aus Mariapfarr erhielt die Medaille für 40 Jahre, Solveig Michler aus Salzburg jene für 25 Jahre Tätigkeit.
Gutschi: „Vorbilder für ganz Salzburg“
„Die geehrten Frauen und Männer stellen ihre Freizeit oder ihr gesamtes Berufsleben in den Dienst ihrer Mitmenschen“, betonte Landesrätin Gutschi. Sie seien Vorbilder und leisteten einen wertvollen Beitrag für den Zusammenhalt im Bundesland. „Für die Gesundheitsversorgung ist das Rote Kreuz eine zentrale Säule. Vor allem die Arbeit der Freiwilligen macht es möglich, dass Hilfe schnell und verlässlich dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“
Werner Aufmesser, Präsident des Roten Kreuzes Salzburg, sagte: „Ehrenamt ist gelebte Menschlichkeit und Solidarität.“ Die Freiwilligen seien da, wenn Menschen Hilfe brauchen – oft dann, wenn andere frei haben. „Dieser Einsatz ist unbezahlbar und verdient höchste Anerkennung.“
Verdienstzeichen für neun Personen
Das Verdienstzeichen des Landes erhielten: Thomas Galler (Abtenau), Christian Kreuzer (Großarl), Silvia Moser (Hallein), Peter Riepler (Bischofshofen), Martin Simhofer (Seekirchen), Ing. Peter Steiner (Golling), Johann Warter (Radstadt), Gerhard Wechselberger (Radstadt) und Jürgen Zembacher (Bad Hofgastein). Fünf von ihnen kommen aus dem Pongau, drei aus dem Tennengau und eine Person aus dem Flachgau.
Ehrungen nach Bezirken
Die meisten Medaillen gingen in den Pinzgau (10), gefolgt von Flachgau und Lungau (je 6). Im Pongau und in der Stadt Salzburg wurden jeweils fünf Personen geehrt, im Tennengau vier.
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