Rotes Kreuz spricht sich für längeren Zivildienst aus

Mathias FischerMathias Fischer
Mann mit Brille am Laptop in Büro mit Kalender an Wand
© Carmen Thurnher (Symbolbild)

Das Rote Kreuz im Burgenland plädiert für eine Verlängerung des Zivildienstes. Zivildiener seien besonders werktags unverzichtbar, wenn weniger Freiwillige verfügbar sind, so der ORF.

Thomas Wallner, Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes, betonte die große Bedeutung der Zivildiener für die Organisation. Vor allem an Werktagen, wenn die Zahl der freiwilligen Helfer geringer sei, würden sie ein wichtiges Kontingent darstellen.

Die Zivildiener übernehmen hauptsächlich Krankentransporte, können aber auch bei Notfällen zum Einsatz kommen. „Ich war einmal bei einer Reanimation dabei, das war schon ganz anders, als du es auf der Puppe lernst“, schilderte Zivildiener Christian Breitwieser seine Erfahrungen.

Stabilität und Planbarkeit gefordert

In der Debatte um eine mögliche Wehrdienstverlängerung positionierte sich das Rote Kreuz klar für mehr Monate. „Wir brauchen Stabilität und Planbarkeit“, erklärte Wallner. Dies gelte sowohl für die Zivildiener selbst als auch für die Organisation des Rettungsdienstes.

Der 20-jährige Christian Breitwieser gab an, er hätte sich auch bei einer längeren Dienstzeit für den Zivildienst entschieden. „Ich hab mir gedacht, puh, neun Monate, schon eine lange Zeit, aber jetzt ist es sehr schnell vergangen“, so der junge Mann. Nach Abschluss seines Zivildienstes plane er, als Freiwilliger weiterzumachen.

Bereits in der Vorwoche hatte sich der burgenländische Militärkommandant Gernot Gasser aus Sicht des Bundesheeres zur Thematik geäußert.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3365282/

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