Rotes Kreuz stellt 70 Mitarbeiter für Wörthersee Marathon

Beim Wörthersee Marathon am 27. September übernimmt das Rote Kreuz Kärnten die sanitätsdienstliche Versorgung. Rund 70 Mitarbeiter aus allen Bezirken, mehr als 25 Einsatzfahrzeuge und zwei Sanitätsstellen stehen bereit.
Wenn am Sonntag, dem 27. September, die Läufer beim Wörthersee Marathon starten, ist das Rote Kreuz Kärnten umfassend im Einsatz. Insgesamt sind 42 Sanitäter, fünf Notärztinnen und Notärzte sowie 25 weitere Mitarbeiter aus den Bereichen Einsatzleitung, Logistik und Kommunikation für die sanitätsdienstliche Betreuung der Teilnehmer und Besucher zuständig.
Die Einsatzkräfte kommen aus sämtlichen Kärntner Bezirken und arbeiten am Veranstaltungstag bezirksübergreifend zusammen. Damit werden personelle und fachliche Ressourcen aus weiten Teilen Kärntens für das sportliche Großereignis gebündelt. Der normale Rettungsdienst ist davon nicht betroffen und bleibt in allen Kärntner Bezirken weiterhin voll gesichert.
Marathon führt einmal rund um den See
Einmal rund um den See und über 42,195 Kilometer verläuft der Wörthersee Marathon. Auf dem Programm stehen zudem der „Powerade Team-Marathon“ sowie der Halbmarathon „The Wild Beauty – 21K“. Gestartet wird bei allen Bewerben um 9 Uhr beim Strandbad Klagenfurt. Während Marathon und Team-Marathon erneut in Klagenfurt enden, liegt das Ziel des Halbmarathons beim Schlosshotel Velden.
Zwei Sanitätsstellen und mobile Teams
Für eine engmaschige und flexible sanitätsdienstliche Betreuung sorgen entlang der Strecke zwei Sanitätsstellen in Velden und der Ostbucht sowie acht mobile Sanitätsteams. Zur Seite steht dem Roten Kreuz zudem die Österreichische Wasserrettung mit einem Einsatzboot, mit dem Einsatzkräfte im Bedarfsfall rasch über den See verlegt werden können. Über eine zentrale Einsatzleitung wird der gesamte sanitätsdienstliche Einsatz koordiniert.
In enger Abstimmung mit dem Veranstalter WS Marathon GmbH entstand das sanitätsdienstliche Einsatzkonzept, in das Streckenverlauf, erwartete Teilnehmer- und Besucherzahlen, die Erreichbarkeit einzelner Abschnitte sowie mögliche Wetterbedingungen einfließen.
Landesrettungskommandant Christian Pichler betont: „Eine Veranstaltung dieser Größenordnung erfordert eine sorgfältige Planung und eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.“ Abgestimmt wird das Einsatz- und Versorgungskonzept eng mit Landeschefarzt Dr. Matthias Schwarz, der zugleich als leitender Rennarzt fungiert, sowie mit allen beteiligten Stellen. Am Veranstaltungstag kommen die Rotkreuz-Mitarbeiter voraussichtlich auf rund 700 Einsatzstunden.
Rotes Kreuz rät zu bewusstem Umgang mit eigenen Kräften
Gute Vorbereitung und bewusster Krafteinsatz sichern das Lauferlebnis. Rotes Kreuz rät: auf Körpersignale achten, Tempo an Leistungsfähigkeit, Strecke und Wetter anpassen.
Dr. Matthias Schwarz: Nur gesund und realistisch eingeschätzt starten, ausreichend trinken, Tempo anpassen, Warnsignale ernst nehmen. Bei Schwindel, Übelkeit, Schmerzen, Kreislaufproblemen: langsamer werden, pausieren, im Zweifel früh Hilfe holen.
Empfehlungen:
Nur gesund und trainiert starten.
Regelmäßig trinken (vor/während des Laufs), Verpflegungsstellen nutzen.
Bei Sonne: Kopfschutz.
Nicht zu schnell starten, gleichmäßig einteilen.
Warnzeichen ernst nehmen, Tempo reduzieren, ggf. Pause.
Bei anhaltenden Beschwerden: früh Rotkreuz-Team kontaktieren.
Nach dem Ziel: langsam weitergehen, nicht abrupt stoppen.
Bei erkennbaren Problemen: sofort nächstes Sanitätsteam rufen (fixe Punkte + mobil). Notfall: Rettung 144.
Quelle: https://www.roteskreuz.at/kaernten/news/aktuelles/rotes-kreuz-fuer-woerthersee-marathon-bereit
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