Rotes Kreuz übte 14 Stunden lang Katastrophenfälle

Mona HopfingerMona Hopfinger
Katastrophenübung mit Zeitmessung und Einsatzkräften bei einem Zugunglück mit Rettungswagen und Feuerwehr.
© Mit KI (Gemini) generiert

Von Zugunglück bis Forstunfall: Mehr als 100 Einsatzkräfte Vöcklabruck trainierten gemeinsam mit anderen Blaulichtorganisationen in einer Großübung realitätsnahe Notfallszenarien.

Sechs Szenarien standen auf dem Programm: Den Auftakt machte ein schwerer Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen. Danach folgten ein Forstunfall mit eingeklemmter Person, ein E-Scooter-Unfall, ein Reitunfall mit mehreren Schwerverletzten und ein Kindergartenbrand. Den Abschluss bildete ein Zugunglück mit 30 schwerverletzten Personen.

Alle zwei Jahre ein „Bootcamp“

Der Katastrophenhilfsdienst der Ortsstelle Vöcklabruck organisiert alle zwei Jahre ein solches „Bootcamp“. Heuer dauerte die Übung 14 Stunden und wurde gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Ungenach durchgeführt. KHD-Kommandant Christian Schuster und sein sechsköpfiges Team hatten die Szenarien monatelang vorbereitet.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Freiwilligen Feuerwehr Ungenach, der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) sowie den Teams der Feldküche, der Schnellen Einsatzgruppe und der Realistischen Unfalldarstellung des Roten Kreuzes.

Lob für Einsatzbereitschaft

Ortsstellenleiterin Julia Madlmair zeigte sich zufrieden: „Die hohe Einsatzbereitschaft und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bei dieser Großübung eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gleichzeitig hat sich gezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel aller Einsatzorganisationen für eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung ist“, so Madlmair.

Quelle: https://www.ungenach.at/Grossuebung_der_Rot_Kreuz_Ortsstelle_Voecklabruck

Worüber spricht Ungenach?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.